Über uns

Das Theater St.Gallen, als Dreispartenbetrieb geführt, bringt jede Spielzeit über 20 Neuinszenierungen heraus und wird bei rund 470 Vorstellungen (davon etwa 50 auswärts) von über 150'000 Zuschauern aus dem ganzen Bodenseeraum besucht. Seit 1968 hat das einzige Dreispartenhaus der Region Ostschweiz/Bodensee seinen Sitz im Paillard-Bau im Museumsviertel. Als zweite feste Spielstätte steht seit 2010 die neu gestaltete Lokremise mit zwei Sälen zur Verfügung.

Sparten

  • Musiktheater
    Der Spielplan im Bereich Musiktheater reicht von Klassikern, Opernraritäten, Uraufführungen bis zu  Operetten und Musicals sowie Kinderopern, in denen Kinder als Darsteller und Musiker gemeinsam mit Theaterprofis auf der Bühne stehen. Seit der Spielzeit 2007/2008 ist Peter Heilker Operndirektor der Sparte Musiktheater und Tanz.  Unter seiner Direktion sind mehrere Opern uraufgeführt worden, wie zuletzt ausgesprochen erfolgreich Annas Maske. Es gelingt ihm, renommierte Regieteams und Solisten, aber auch Neuentdeckungen für das Haus sowie die St.Galler Festspiele zu gewinnen und im Bereich Musical wichtige Akzente zu setzen.
  • Schauspiel
    Seit der Spielzeit 2016/2017 leitet Jonas Knecht mit seinem Team die Sparte Schauspiel. Sie setzen mit einem inhaltlich und stilistisch umfangreichen Programm auf grösste Vielfalt, um ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Dabei kommen vor allem gesellschaftsrelevante Themen auf die Bühne, die sich immer wieder mit der Frage beschäftigen, was die Menschen zusammenhält oder isoliert, was sie um- und antreibt – hier in der Region, der Schweiz, der Welt – aber auch ganz persönlich, innerhalb eines jeden individuellen Beziehungsumfelds.
    Anhand von verschiedenen, oft genreübergreifenden und experimentierfreudigen Theaterformen und sehr unterschiedlichen Regiehandschriften werden Formate für zeitgemässes, heutiges Theater etabliert. Erklärtes Ziel ist es, zeitgenössisches Autorentheater zu fördern und jungen Autorinnen und Autoren die Möglichkeit zu bieten, sich mit aktuellen Themen, die unser Land und unsere Region betreffen, auseinanderzusetzen. So wurden bereits mehrere Stückaufträge zu Schweizer Themen vergeben, die dann am Theater St.Gallen uraufgeführt wurden. Diese Uraufführungen, zahlreiche Schweizer Erstaufführungen und die Partnerschaft beim Dramenprozessor, einer schweizerischen Werkstatt für szenisches Schreiben, ermöglichen dem Theater, sich als Haus zu positionieren, das neue Dramatik und Autorentheater gleichermassen fördert. Die Produktion Das Schweigen der Schweiz wurde zum Schweizer Theatertreffen 2017 eingeladen.

    Mit dem Projekt Container.St.Gallen, einem mobilen Spielort, ist es gelungen, das Theater enger mit der Stadt und ihren Menschen zu verbinden.

    Im Bereich der Nachwuchsförderung besteht seit der Spielzeit 2018/2019 eine Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste Bern sowie der Theater Basel und Bern - das Schauspielstudio.

    Nicht zuletzt steht auch der Ausbau des Kinder- und Jugendtheaters auf der Agenda. So ist das Theater Partner von jungspund, dem ersten Schweizer Theaterfestival für Kinder- und Jugendtheater.

    Das Theater St.Gallen ist seit 2016 Partner des Dramenprozessors – Werkstatt für szenisches Schreiben.
  • Tanz
    Die Tanzkompanie, seit der Spielzeit 2014/2015 unter der Leitung von Beate Vollack, präsentiert zeitgenössischen Tanz, der anspruchsvolles Bewegungsrepertoire umfasst, performative Grenzen überschreitet, sinnlich-verspielt ist und zugleich intellektuell durchdrungene Charakterzeichnungen beinhaltet. Spezielle Projekte und Wettbewerbe bieten jungen Choreografen eine Plattform und versuchen, insbesondere auch Jugendliche für den Tanz zu gewinnen. Neben Beate Vollack, die selbst choreografiert, werden international erfolgreiche Gastchoreografen nach St.Gallen eingeladen.

Spielstätten

Lokremise
Tonhalle
Studio
Container