26
Januar 2020
Sonntag
17:00-19:00
Verklärung
Wagner Brahms Mahler Strauss | 6. Tonhallekonzert | 24. & 26. Januar
Einführung um 18.30 Uhr

 

  • Richard Wagner

    Siegfried-Idyll WWV 103

  • Johannes Brahms

    Nänie op. 82

  • Gustav Mahler

    Fünf Lieder nach Texten von Friedrich Rückert

  • Richard Strauss

    Tod und Verklärung op. 24

 

Bewegende Liebeser- und Verklärungen, ein Klagelied auf einen verstorbenen Freund, «Empfindung bis in die Lippen hinauf» und eine aussergewöhnliche Stimme bietet das 6. Tonhallekonzert. Eröffnet wird es von Richard Wagners 1870 komponiertem Siegfried-Idyll, in das Motive aus dem dritten Akt der gleichnamigen Oper eingingen. Es war ein Geschenk an Wagners Frau Cosima zu deren 33. Geburtstag. Als Reaktion auf den unerwarteten Tod seines Freundes und Malers Anselm Feuerbach vertonte Johannes Brahms 1881 das Schiller-Gedicht Nänie für Chor und Orchester. Es singt der Bach-Chor St.Gallen. Nach der Pause geht es weiter mit Gustav Mahlers fünf Liedern nach Texten von Friedrich Rückert. Die schöpferische Faszination, die Mahler für den deutschen Dichter und Orientalisten Rückert hegte, schlug sich unter anderem in diesen fünf introvertiert-intimen Liedern nieder. Sie gehören zu Mahlers persönlichsten Schöpfungen: «Das ist Empfindung bis in die Lippen hinauf, die sie aber nicht übertritt. Und: das bin ich selbst!» Interpretiert werden sie vom Bariton Andrè Schuen, der aus dem ladinischen La Val (Südtirol) stammt und jüngst für seine Aufnahme mit Schubert-Liedern international beste Kritiken erhielt. Den Schlusspunkt dieses reichen Konzertabends unter dem Taktstock von Modestas Pitrenas macht die Tondichtung Tod und Verklärung von Richard Strauss, der das Werk mit den letzten Stunden im Leben eines Menschen und der schliesslichen «Verklärung» verglich, dem Übergang ins Jenseits.
 

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