17
Januar 2020
Freitag
19:30-20:30
Stradivari Sextett
Souvenir de Florence | 2. Meisterzyklus-Konzert

 

    • Richard Strauss

      Sextett aus «Capriccio» op. 85

    • Antonín Dvořák

      Sextett A-Dur op. 48

    • Pjotr I. Tschaikowsky

      Sextett d-Moll op. 70 «Souvenir de Florence»

     

    Das Philharmonische Stradivari Sextett Berlin setzt sich aus Musikern der Berliner Philharmoniker zusammen. Alle zwei Jahre kommen sie in den besonderen Genuss, eine Konzerttournee auf den wertvollen Instrumenten aus der Sammlung der Stradivari-Stiftung Habisreutinger zu spielen. Es handelt sich dabei um sechs Instrumente aus der Meisterwerkstatt von Antonio Stradivari, unter denen sich gleich zwei der lediglich zehn erhaltenen Stradivari-Bratschen befinden. Der aussergewöhnliche Klang eines reinen «Stradivari-Ensembles» kann seine Wirkung in drei der schönsten Kammermusikwerke für die Besetzung zwei Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli entfalten. Das volkstümliche Kolorit von Antonín Dvořáks Sextett A-Dur op. 48 lässt die zeitliche Nähe zu den Slawischen Tänzen op. 46 erahnen, die dem böhmischen Komponisten zu Weltruhm verhalfen. In Pjotr I. Tschaikowskys Sextett ist die Hochstimmung des Komponisten beim Gedanken an den Florenz-Aufenthalt im Jahr 1890, kurz vor der Komposition des Sextetts, fast mit Händen zu greifen, so überschäumend und optimistisch ist das Werk. Bei Richard Strauss’ Sextett handelt es sich ursprünglich um eine Bühnenmusik. In seiner letzten Oper Capriccio erklingt es als Geburtstagsständchen für die Gräfin Madeleine. Es wurde schon bald ein beliebtes eigenständiges Werk und ausserdem zu einer Lieblingskomposition von Strauss selbst.

    «Auf einen Drink mit dem Philharmonischen Stradivari Sextett Berlin» im Anschluss an das Konzert

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