8
Januar 2023
Sonntag
17:00-18:00
Serenade
Sonntags um 5

 

     

    Im Zentrum des zweiten Konzerts in der Kammermusikreihe unserer Orchester­musiker*innen steht ein jugendlicher Geniestreich. Der junge Richard Strauss holte sich mit seinem c-Moll-Klavier­quartett von 1885 – einer unüberhör­baren Schwärmerei für den grossen Johannes Brahms – gleich den 1. Preis beim Kompositionswettbewerb des Berliner Tonkünstlervereins. Brahms höchstpersönlich war es denn auch, der sich für die Förderung dieses talentierten jungen Münchners und die Uraufführung des hochkarätigen Klavierquartetts einsetzte. Obwohl ein Frühwerk, lässt sich im gross ange­legten Kammermusikwerk von knapp vierzig Minuten Spieldauer bereits der spätere Strauss erahnen. Leiden­schaftlich und voller Musizierfreude ist die Serenade C-Dur von Ernst von Dohnányi, die von den Musiker*innen an den Beginn ihres Programms gesetzt wurde. Nicht von ungefähr ist dieses süffig-romantische Streichtrio eines der bekanntesten des ungarischen Komponisten, der sich mehr als seine Landsmänner Bartók und Kodály der Musik der Spätromantik zugehörig fühlte.

    Ernst von Dohnányi Serenade für Streichtrio C-Dur op. 10
    Richard Strauss Klavierquartett c-Moll op. 13

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