24
November 2019
Sonntag
17:00-18:00
Phantasy Quartet
Sonntags um 5

 

    • Benjamin Britten

      Phantasy Quartet op. 2 (1932)

    • Frank Bridge

      Phantasy Quartet fis-Moll (1910)

    • August Klughardt

      Schilflieder, fünf Fantasiestücke op. 28

    • Ernő Dohnányi

      Serenade C-Dur op. 10

     

    Bei Kammermusik für Oboe und Streicher mag einem zuerst das grosse Oboenquartett von Wolfgang Amadeus Mozart einfallen. Im 19. und 20. Jahrhundert sind viele weitere ausgezeichnete, heute aber weitaus weniger bekannte Kompositionen entstanden – zwei der wichtigsten und schönsten können in diesem Sonntags um 5 entdeckt werden. Schon Felix Mendelssohn Bartholdy war von der Naturlyrik in Nikolaus Lenaus (1802–1859) Zyklus Schilflieder angetan, und auch der deutsche Komponist August Klughardt vertonte sie 1872; anstelle der menschlichen Stimme wie in Mendelssohns Lieder singt bei Klughardt die solistische Oboe gemeinsam mit Viola und Klavier. Die zweite Entdeckung dieses Programms ist Benjamin Brittens titelgebendes Phantasy Quartet für Oboe, Violine, Viola und Violoncello. Gleicher Titel, unterschiedliche Besetzung: Von Frank Bridge, Landsmann und Lehrer von Britten, stammt das 1910 komponierte Klavierquartett in fis-Moll. Zu den verschiedenen Besetzungen in diesem Konzert – Oboenquartett, Klavierquartett und Trio für Oboe, Viola und Klavier – kommt eine weitere hinzu: das Streichtrio in Gestalt der Serenade C-Dur op. 10 von  Ernő Dohnányi (1877–1960), dem «Vater» der ungarischen Musik nach dem 1. Weltkrieg.

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