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Dezember 2018
Sonntag
17:00-19:00
Mozart Tschaikowsky
Sonntags um 5

 

    • Pjotr I. Tschaikowsky

      Streichquartett Nr. 3 es-Moll op. 30

    • Wolfgang Amadeus Mozart

      Streichquartett d-Moll KV 421

     

    Das Streichquartett galt wie kaum eine andere Gattung in einem langen Zeitraum vom späten 18. bis ins frühe 21. Jahrhundert als Prüfstein eines jeden Komponisten. Das vierstimmige Gefüge entwickelte sich zur nobelsten Form des musikalischen Gesprächs zwischen «vier vernünftigen Leuten», so Johann Wolfgang von Goethe. Joseph Haydns sechs berühmte Streichquartette op. 33 (1781) waren ein erster stilbildender Meilenstein, auf den der eine Generation jüngere Mozart mit seinen sechs Haydn gewidmeten Quartetten aus den Jahren 1782 bis 1785 deutlich Bezug nahm. Nachdem im ersten Sonntags um 5 der Saison das erste Haydn-Quartett von Mozart erklungen ist, gilt es im zweiten Konzert nun das zweite der Gruppe zu entdecken.
    Pjotr I. Tschaikowskys Wahl der Grundtonart es-Moll für sein 3. Streichquartett von 1876 war ungewöhnlich. Die besonders dunkle Farbgebung spiegelt die Erschütterung über den Tod des befreundeten Geigers Ferdinand Laub wider, der als Primarius die beiden früheren Streichquartette des russischen Komponisten uraufgeführt hatte – seinem Andenken widmete Tschaikowsky schliesslich sein letztes Quartett.

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