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Januar 2020
Sonntag
11:00-12:00

Eintritt frei

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Matinee: Der Prozess
Schauspiel von Anita Augustin nach dem Roman von Franz Kafka - Uraufführung

Zum Stück

Josef K. wird am Morgen seines 30. Geburtstags verhaftet. Doch er hat sich keines Vergehens schuldig gemacht – und kann sich seltsamerweise frei bewegen. Auf der Suche nach den Hintergründen für seine Verhaftung gerät K. mit der Welt um ihn herum aneinander und verzweifelt zusehends an ihr. Vergeblich versucht er herauszufinden, wessen er angeklagt wurde und wie er sich rechtfertigen könnte. In einem Prozess, von dem nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch der Angeklagte ausgeschlossen bleibt, wird Josef K. schliesslich von einer anonymen, für ihn unerreichbaren und unverständlichen Gerichtsinstanz zum Tode verurteilt. Und K. fügt sich dem mysteriösen Urteilsspruch, ohne jemals zu erfahren, was man ihm überhaupt vorwirft.
In dieser Inszenierung kommt es zu einer Zusammenarbeit mit der Hochschule für Schauspielkunst ‹Ernst Busch› Berlin, einer der renommiertesten Theaterhochschulen im deutschsprachigen Raum. Der dritte Studienjahrgang der Abteilung Zeitgenössische Puppenspielkunst wird gemeinsam mit seinem Mentor Prof. Markus Joss, der Co-Regie führen wird, in der Inszenierung mitspielen. Das Zusammenspiel von Puppen und Menschen auf der Bühne drängt sich förmlich auf. Denn die zuerst wohlgeordnete Welt des Protagonisten K. wird im Verlauf der Geschichte immer surrealer, die Grössenverhältnisse und Perspektiven verschieben sich, die Logik ist aufgehoben.

«Wie kann ich denn verhaftet sein? Und gar auf diese Weise?»

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