27
März 2020
Freitag
19:30-21:30
Licht
Mussorgski Sibelius Prokofjew | 8. Tonhallekonzert | 27. & 29. März
ABGESAGT

 

  • Modest Mussorgski

    Morgendämmerung und Abreise des Fürsten Golizyn aus «Chowanschtschina»

  • Jean Sibelius

    Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47

  • Sergei Prokofjew

    Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100

 

Ein flirrender Teppich der Tutti-Violinen, darüber erklingt behutsam ein liegender Ton der Solovioline. Allmählich entwickelt sich daraus ein Thema, so langsam, als müsste die Musik erst näherkommen, bevor sie richtig hörbar wird. So eröffnet einer der Höhepunkte im Repertoire für Solovioline und Orchester: das Violinkonzert von Jean Sibelius. Die lettische Geigerin Baiba Skride hat es schon denkbar häufig interpretiert, aber sie sagt, dass bei jedem Zusammentreffen mit einem neuen Orchester, mit neuen Dirigenten jeweils «die Funken entstehen, die die Musik neu anfeuern». Welche Funken in St.Gallen sprühen, wird sich im 8. Tonhallekonzert zeigen, das unter der Leitung von Chefdirigent Modestas Pitrenas steht und mit einem russischen Sonnenaufgang in Form des Vorspiels zu Modest Mussorgskis unvollendeter Oper Chowanschtschina beginnt. Sergei Prokofjews im Kriegsjahr 1944 entstandene 5. Sinfonie ist in deutlicher sowjetischer Diktion der «Grösse des menschlichen Geistes» gewidmet, stellt diesen Titel, wenn auch meist diskret, so doch mehrfach in Frage. Die üppig instrumentierte Fünfte ist nach der Symphonie classique Prokofjews beliebteste und meistgespielte Sinfonie, nicht zuletzt dank ihres grossen thematischen Reichtums.
 

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