21
Februar 2019
Donnerstag
19:30-21:30
Konzert für Orchester
Bartók Brahms | 7. Tonhallekonzert
Konzerteinführung um 18.30 Uhr

 

    • Heino Eller

      Koit (Morgendämmerung)

    • Johannes Brahms

      Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102

    • Béla Bartók

      Konzert für Orchester Sz 116

     

    Mit der niederländischen Geigerin Rosanne Philippens kehrt ein gern gesehener Gast zurück zum Sinfonieorchester St.Gallen, dieses Mal im Zusammenspiel mit dem jungen russischen Cellisten Alexey Stadler in Johannes Brahms’ Doppelkonzert. In dem während eines Sommerurlaubs am Thunersee entstandenen Werk sind die beiden Solostimmen aufs engste miteinander verwoben – als spielten nicht zwei Instrumente, sondern eine von Brahms scherzhaft beschworene «achtsaitige Riesengeige».
    Nicht weniger virtuos als in Brahms’ Doppelkonzert geht es in Béla Bartóks Konzert für Orchester zu. Doch hier, der Titel verrät es, steht kein solistisches Instrument, sondern das Orchester als Ganzes im Mittelpunkt. Es ist ein mitreissendes und bis auf die hochergreifende Elegie in der Mitte kraftstrotzendes Werk, was angesichts des schlechten Gesundheitszustandes von Bartók zur Zeit der Komposition 1943 verwundert. Fast scheint es, als hätte er, nur ein Jahr nach der Vollendung seines späten Meisterstücks verstorben, hier noch einmal alle verbleibende Kraft in Töne gesetzt. Die musikalischen Fäden in der Hand hält an diesem «konzertanten» Abend der estnische Dirigent Arvo Volmer. Er hat ein «Gastgeschenk» dabei in Form des spätromantischen Orchesterwerkes Koit  (Morgendämmerung) des estnischen Komponisten Heino Eller, mit dem das Konzert eröffnet wird.

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