10
Januar 2020
Freitag
19:30-21:30
Jupiter
Mozart Schubert Rachlin | 5. Tonhallekonzert | 9. & 10. Januar
Einführung um 18.30 Uhr

 

  • Wolfgang Amadeus Mozart

    Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur KV 216

  • Franz Schubert

    Sinfonie h-Moll D 759 «Unvollendete»

  • Wolfgang Amadeus Mozart

    Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 «Jupiter»

 

Für seine eigenen Auftritte in den Diensten des Salzburger Fürsterzbischofs Hieronymus von Colloredo komponierte Wolfgang Amadeus Mozart zwischen 1773 und 1775 fünf Violinkonzerte. Wie damals üblich, übernahm Mozart als Solist zugleich auch die Rolle des Konzertmeisters und damit des musikalischen Leiters der Hofkapelle. Die Figur des Dirigenten, wie wir ihn heute kennen, sollte sich erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickeln. Der weltbekannte Geiger Julian Rachlin beschäftigt sich bereits seit Längerem mit dieser historischen Praxis und wird in Mozarts G-Dur-Violinkonzert in dieser Doppelrolle zu erleben sein. Ganz auf das Dirigieren konzentrieren kann er sich in zwei sinfonischen Referenzwerken: Mit der Torso gebliebenen Sinfonie h-Moll beantwortete Franz Schubert die Frage «Wer vermag nach Beethoven noch [Sinfonie] zu machen?» ohne es zu wissen gleich selbst. «Schubert!» lautete die Antwort. Vom späteren Erfolg der zu Lebzeiten nie aufgeführten «Unvollendeten» konnte ihr Schöpfer nichts ahnen. Dieses Schicksal teilte er mit Mozart, dessen letzte Sinfonie mit dem sprechenden Beinamen Jupiter erst nach Mozarts Tod in den Rang eines singulären sinfonischen Meisterwerks gehoben wurde.  

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