29
Mai 2021
Samstag
19:00-20:30
Jesus Christ Superstar
Rockoper von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

Zum Stück

Mit Jesus Christ Superstar gelang Andrew Lloyd Webber und Tim Rice 1970/1971 ein Meisterstück: Sie übersetzten die letzten Tage Jesu von Nazareth in eine zeitgenössische Rockoper, in der sich Hippietum, Glaubenszweifel, Starkult und Spiritualität auf faszinierende Weise ergänzen. Es wurde Lloyd Webbers erster kommerzieller Erfolg: Die Londoner Produktion brachte es von 1972 bis 1980 auf 3358 Vorstellungen im Palace Theatre. 1973 wurde Jesus Christ Superstar verfilmt, und weltweit gab es in den vergangenen 50 Jahren zahlreiche Neuinszenierungen. Songs wie Heaven on Their Minds, Everything’s Alright, This Jesus Must Die, I Don’t Know How to Love Him und der Titelsong Superstar sind zeitlose Hits geworden, The Last Supper wurde sogar – mit neuem Text – in ein katholisches Gesangbuch aufgenommen.
Mit einer Neuinszenierung dieses modernen Klassikers stellt sich der Regisseur Erik Petersen erstmals am Theater St.Gallen vor.

Rockoper in zwei Akten

Zuletzt in St.Gallen: 2002/2003
Uraufführung: 12. Oktober 1971, Mark Hellinger Theatre New York

Gesangstexte von Tim Rice
Musik von Andrew Lloyd Webber

In englischer Sprache

«I don’t know how to love him.»

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Onlinemerker

Mit einer hochaktuellen Inszenierung von «Jesus Christ Superstar», dem Musical, mit dem Andrew Lloyd Webber und Tim Rice als Team 1971 ihren Durchbruch feierten, beendet die Musiktheatersparte des Theaters St.Gallen den Premieren-Reigen der Saison 2020/2021. [...] Das Ensemble begeistert voll und ganz mit gewaltiger Bühnenpräsenz und körperlichem Einsatz. Riccardo Greco als Jesus von Nazareth und Antonio Calanna als Judas Ischariot laufen gerade gegen Ende des Stücks zu überragend intensiver Form auf. Dorina Garuci hat als dem Superstar erlegene Sängerin jederzeit das Potenzial ihn zu trösten. Armin Kahl gibt den Pontius Pilatus, Daniel Dodd-Ellis einen stimmgewaltigen Kaiphas. Romeo Salazar als Annas, Rico Salathe als Petrus, Lucas Baier als Simon Zelotes und Enrico De Peri ergänzen das phänomenale Solisten-Ensemble. [...] Perfekte Unterhaltung auf höchstem Niveau!

St.Galler Tagblatt

Das Theater St.Gallen holt die Rock-Oper «Jesus Christ Superstar» ins Jetzt. Jesus hat die meisten Likes und posiert für Selfies, ständig hat jemand ein Handy in der Hand. Jesus Christus ist jetzt Insta-Star. [...] Die Inszenierung lebt von starken Bildern und starker Musik. Auf gesprochene Passagen wird komplett verzichtet. So folgt Song auf Song, Schlag auf Schlag geht die Handlung voran. Zu Beginn sieht man Jesus von Nazareth (Riccardo Greco), der sich wie ein Rockstar auf dem Sofa fläzt, während seine Fans ihm zu Füssen auf den Stufen sitzen. Die Treppe macht es deutlich: Hier ist einer ganz oben angekommen. Und die Like-Zahlen steigen weiter.

Saiten

Festivalfeeling, durchtanzte Nächte, Starkult, hämmernde Drums: Alles, was dieses Jahr coronabedingt nicht geht, gibt es auf der Bühne des «Umbau»-Provisoriums des Theaters St.Gallen. Hier spielen «Jesus and his Followers» die Rockoper "Jesus Christ Superstar". [...] Kreuz, Schädelstätte, Dornenkrone, Tempel oder Passionsweg: Solchen Naturalismus braucht die St.Galler Inszenierung nicht. Umso härter fällt die gespielt echte Geisselung aus. Den 39 Schlägen heizt die Superstar-Band im Orchestergraben ein, dass es einem kalt den Rücken hinabfährt: Robert Paul (Leitung und Keyboard), Dimitri Kindle (key), Lukas Schwegler (g), Luca Leombruni (b) und Drummer Orlando Ribar als «Motor» des anderthalbstündigen Rockfeuerwerks. Jesus on Stage, das geht erstaunlich gut auf. Die Passion ist öffentlich, und zum Grossereignis wird sie durch die Sozialen Medien. In den dramatischsten Momenten des vorwärtstreibenden Abends fahren Projektionen, realisiert von Momme Hinrichs (Bühne) und Torge Moller (Video), den Tatort Jerusalem zum globalen Hotspot hoch.

Termine & Tickets

UM!BAU

Der UM!BAU ist für rund zwei Jahre die provisorische Theaterspielstätte des Theaters St. Gallen, dessen Stammhaus einer Totalsanierung unterzogen wird und dadurch nicht für den Theaterbetrieb zur Verfügung steht. Der UM!BAU befindet sich auf dem Unteren Brühl, in unmittelbarer Nähe zum Theater und zur Tonhalle.

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