15
April 2021
Donnerstag
19:30-21:30
Idyll
Fibich Bartók Dvořák | Tonhallekonzert | 15. & 16.4.
Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

 

  • Zdeněk Fibich

    Dämmerung, Idyll für Orchester op. 39

  • Béla Bartók

    Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 Sz 36

  • Antonín Dvořák

    Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

 

Ein Zeichen seiner Liebe war es, das 1. Violinkonzert des jungen Béla Bartók. Für die Geigerin Stefi Geyer, die der ungarische Komponist während der gemeinsamen Studienzeit am Konservatorium von Budapest kennengelernt hatte, schrieb er dieses gleichermassen innige wie temperamentvolle Werk, das Charakterzeichnungen von Geyer wie von ihm selbst umfasst. Doch Bartóks Gefühle wurden nicht erwidert, da half auch dieser einzigartige Liebesbeweis nichts. Stefi Geyer heiratete später einen anderen. In zweiter Ehe war sie mit einen Schweizer verheiratet und wirkte während langer Jahre als Professorin am Konservatorium Zürich. Übrigens: innig und temperamentvoll – passt das nicht auch wunderbar auf das Spiel von Rosanne Philippens?! Wir freuen uns, dass die niederländische Geigerin in diesem sozusagen perfekt auf sie zugeschnittenen Werk zum Sinfonieorchester St.Gallen zurückkehrt. Zwei der wichtigsten tschechischen Komponisten des 19. Jahrhundert steuern die weiteren Werke des Abends bei: Dass der Böhme Zdeněk Fibich, dessen sinfonische Dichtung Dämmerung op. 39 das Konzert eröffnet, zu ebenjenen gehört, ist ausserhalb Tschechiens kaum bekannt. Anders verhält es sich mit dem überaus populären Antonín Dvořák, der wiederum häufig nicht die Anerkennung erhält, die ihm als bedeutendem Sinfoniker des 19. Jahrhundert gebührt. Davon überzeugen kann man sich in Dvořáks 8. Sinfonie, die voll ist von hinreissenden melodischen Ideen und überflügelndem musikalischem Temperament.

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Tonhalle

Auf dem Brühl, an der bedeutsamen Schnittstelle zwischen Altstadt und Museumsquartier, entstand von 1906 – 1909 die Tonhalle St.Gallen...

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