9
Oktober 2021
Samstag
20:00-21:00
Gun Love
von Jennifer Clement aus der Monologreihe "Radikal allein"

Zum Stück

Jennifer Clements Heldin Pearl lebt mit ihrer Mutter in einem Auto vor einem Trailerpark ein märchenhaft verklärtes Leben. Bis Eli auftaucht, dem ihre Mutter verfällt und der Pearls Platz im Auto einnimmt. Pearls Leben ändert sich schlagartig mit dem gewaltsamen Tod ihrer Mutter. Und schliesslich steckt sie mittendrin im Waffenschmuggel aus den USA nach Mexiko.

Allein mit dem Publikum, mit nichts als dem Text und der Figur im Gepäck, ist er die Königsdisziplin für alle Schauspieler*innen: der Monolog. Da kommt jede Feinheit in der Betonung, jede noch so kleine Bewegung zum Tragen. Ob Erzähltheater, psychologisch ausgefeilte Figur oder actiongeladene Performance – möglich ist vieles. Das Format eignet sich in diesen Zeiten besonders, da es flexibel in unterschiedlichen Räumen zu realisieren und auch für ein kleines Publikum in einem intimeren Rahmen abseits der grossen Bühnen geeignet ist. Eine Reihe solcher Soli wurde in der vergangenen Spielzeit als eigenständige Produktion ins Leben gerufen. Verschiedene Regisseur*innen inszenieren diese mal sensiblen, mal explosiven Begegnungen mit einzelnen Ensemblemitgliedern in minimalistischen Settings – für den Fokus auf Text und Figur.

Besetzung

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Presse

St. Galler Tagblatt

Anna Blumer spielt inmitten der Kunstwerke, spielt mit ihnen, um sie herum, wird einmal gar Teil einer Videoinstallation. Klemm und Blumer gelingen skulpturale Bilder, und die himmeltraurige Geschichte von Pearl wirkt nicht hineingedrückt in diese artifizielle Umgebung, sie erhält vielmehr einen doppelten Boden.

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Kunstmuseum SG

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