17
November 2019
Sonntag
14:00-17:10
Faust
Oper von Charles Gounod

Zum Stück

‹Rien›. Nichts. Mit diesem einsilbigen Seufzer des Protagonisten beginnt Charles Gounods auf Goethes Faust I basierende Oper. Faust ist vom Leben enttäuscht, weil er ihm weder Erkenntnis noch Sinn abgewinnen kann. Der Nihilismus personifiziert sich in der Gestalt des dämonisch-zynischen Méphistophélès. Er verspricht Faust die Erfüllung eines Wunsches: noch einmal die unbesonnenen Leidenschaften und rauschhaften Freuden der Jugend zu erleben. Der Anblick Marguerites entflammt Fausts Gefühle, und Méphistophélès macht sich ans Werk.
Gounods Oper besticht durch effektvolle Chorszenen (Osterspaziergang, Auerbachs
Keller), virtuose Arien und leidenschaftliche Duette und Ensembles. Regisseur Ben Baur, der in St.Gallen bereits Il pirata inszeniert hat, interessieren besonders die einerseits kirchlichen und andererseits kriegerischen Hintergründe des Werks.

Uraufführung: 19. März 1859, Théâtre-Lyrique Paris

Oper in fünf Akten

Musik von Charles Gounod
Libretto von Jules Barbier und Michel Carré nach der Tragödie Faust I von Johann Wolfgang von Goethe
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

«Ich will Jugend!»

Besetzung

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Das Grosse Haus ist das Herzstück des Theaters St.Gallen. Über 400 Mal hebt sich jährlich der Vorhang in dem Bau von Claude Paillard im Museumsviertel, in dem 741 ZuschauerInnen Platz finden.

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