6
Juli 2022
Mittwoch
20:30-23:30
Die Jungfrau von Orléans
Oper von Pjotr I. Tschaikowski

Zum Stück

Mit Die Jungfrau von Orléans, Orleanskaya deva, setzte Pjotr Iljitsch Tschaikowski nicht nur seiner Kindheitsheldin ein opulentes musikalisches Denkmal, sondern schuf damit auch eine einzigartige Grand Opéra russischer Prägung. Inspiriert von Friedrich Schillers gleichnamigem Drama schildert Tschaikowskis selten gespieltes Werk in dramatischen Tableaus, Chor- und Massenszenen und durch eine wirkungsvolle Partitur die Legende von Frankreichs Nationalheiliger Jeanne d’Arc: Unerschrocken führt sie das französische Heer zum Sieg, entscheidet sich dann jedoch gegen ihre göttliche Mission und für die Liebe – und muss dafür am Ende auf dem Scheiterhaufen sterben.
Im Klosterhof wird Tschaikowskis monumentalste Oper erstmals in St.Gallen zu sehen sein. Für die Inszenierung zeichnet Regisseurin Barbora Horáková verantwortlich, die 2017 mit dem Ring Award in Graz und 2018 als Newcomer des Jahres bei den International Opera Awards ausgezeichnet wurde. Mit Dmitri Jurowski gibt ein ausgewiesener Experte dieses Repertoires sein Debüt bei den St.Galler Festspielen.

Oper in vier Akten

Uraufführung: 25. Februar 1881, Mariinski-Theater, St. Petersburg

Musik von Pjotr I. Tschaikowski
Libretto von Pjotr I. Tschaikowski nach Friedrich Schiller, Jules Barbier und Auguste Mermet

In russischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Besetzung

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Klosterhof

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