26
Dezember 2019
Donnerstag
14:00-16:00
Alice im Wunderland
Familienstück frei nach Lewis Carroll in einer Theaterfassung von Anja Horst [5+] - Uraufführung

Zum Stück

Die kleine Alice ist fröhlich und aufgeweckt, verträumt und sehr neugierig. Als eines Nachmittags ein Kaninchen an ihr vorbeiflitzt, eine Taschenuhr aus seiner Westentasche zieht und laut jammert, dass es viel zu spät sei, nimmt sie begeistert die Verfolgung auf. Nachdem das Kaninchen in ein grosses Loch unter einer Hecke verschwindet, springt Alice, ohne zu zögern, hinterher. Sie fällt und fällt und fragt sich, ob sie wohl durch die Erde fallen könnte, als sie sich plötzlich unversehrt im Wunderland wiederfindet. Dort erlebt sie verrückte Abenteuer. Ständig wächst und schrumpft sie und trifft auf die ungewöhnlichsten Gestalten: Die Grinsekatze, die verschwinden kann, den verrückten Hutmacher oder die böse Herzkönigin, die ständig Leuten den Kopf abschlagen will. Doch Alice behauptet sich mit Mut und Witz in dieser wundersamen Welt.
Der englische Dozent für Mathematik Charles Lutwidge Dodgson, besser bekannt unter dem Pseudonym Lewis Carroll, machte sich als Autor des Kinderbuchs Alices Abenteuer im Wunderland, das 1865 erstmals veröffentlicht wurde, einen Namen. Carroll setzt der unvoreingenommenen Alice die für sie unverständliche Erwachsenenwelt entgegen, in der sich die viktorianische Gesellschaft verzerrt darstellt. Die Fassung, die für das Theater St.Gallen entsteht, orientiert sich an Die kleine Alice, einer weiteren Bearbeitung von Carroll aus dem Jahr 1890, die auch für kleine Kinder geeignet ist.

«Es ist sehr verwirrend, an einem Tag so viele verschiedene Grössen zu haben.»

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St.Galler Tagblatt

Überhaupt wird vorsätzlich übertrieben: Im Wunderland ist "alles nur Spiel", jede Geste, jeder Schritt gut choreografiert. Weil nichts hier ernst zu nehmen ist, tanzt die Fantasie: toll gespielt, vom Ensemble wie von der Statisterie.

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Das Grosse Haus ist das Herzstück des Theaters St.Gallen. Über 400 Mal hebt sich jährlich der Vorhang in dem Bau von Claude Paillard im Museumsviertel, in dem 741 ZuschauerInnen Platz finden.

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