22
März 2020
Sonntag
17:00-18:30
Alessandro Quartett
Sonntags um 5
ABGESAGT

 

    • Joseph Haydn

      Streichquartett C-Dur op. 33/3

    • Dmitri Schostakowitsch

      Streichquartett Nr. 4 D-Dur op. 83

    • Felix Mendelssohn Bartholdy

      Streichquartett Nr. 1 Es-Dur op. 12

     

    In diesem Streichquartett-Programm kommt zu Beginn der «Vater» des Streichquartetts zu Wort: Joseph Haydn veröffentlichte 1781 seine drei «auf eine ganz neue, besondere Art» geschriebenen Quartette op. 33, ein erster Gattungshöhepunkt, an welchem sich eine ganze Reihe späterer Komponisten orientierte. Als gerade einmal Zwanzigjähriger schrieb Felix Mendelssohn Bartholdy mit der Canzonetta seines 1. Streichquartetts einen der bezauberndsten romantischen Quartettsatze – lyrisch und elfenhaft, wie nur Mendelssohn zu schreiben wusste. Dmitri Schostakowitschs Streichquartett Nr. 4 ist eines jener Werke, in denen sich der russische Komponist aufgrund der Kritik des Sowjetregimes in eine innere Emigration zurückzog. Nachdem er 1948 zum zweiten Mal als formalistischer und antidemokratischer Künstler diskreditiert wurde, liess er alle nicht streng parteigetreuen Werke in der Schublade verschwinden, so auch das 4. Streichquartett von 1949 mit seiner Hommage an die jüdische Volksmusik.

    Tonhalle

    Auf dem Brühl, an der bedeutsamen Schnittstelle zwischen Altstadt und Museumsquartier, entstand von 1906 – 1909 die Tonhalle St.Gallen...

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