Wolfgang Menardi

Bühnenbildner

wurde 1977 in Innsbruck geboren. Er wurde von 1997 bis 2001 an der Otto-Falckenberg-Schule München als Schauspieler ausgebildet. Es folgten Engagements an den Münchner Kammerspielen, am Théâtre national de la Colline Paris, am Théâtre national de Strasbourg, am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Köln und bei der RuhrTriennale. Bis 2011 war er Ensemblemitglied des Bayerischen Staatsschauspiels München. Parallel zu seiner schauspielerischen Tätigkeit beginnt er ein Studium der Architektur an der Hochschule der Künste in Berlin.  2006  entstehen erste Arbeiten als Bühnenbildner und Regisseur und  seit 2011 arbeitet er freischaffend. Stationen als Bühnen- und Kostümbildner  sind  unter anderem das Theater Basel, das Deutsche Theater Berlin, das Schauspiel Frankfurt, das Volkstheater Wien, das Berliner Ensemble, das Staatsschauspiel Hannover, die Münchner Kammerspiele, das Schauspielhaus Düsseldorf, das Schauspiel Köln, das Schauspiel Stuttgart,  und das Residenztheater München. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Thom Luz, Yael Ronen, Thorleifur Örn Arnarsson, Bastian Kraft, Milos Lolic, Bernadette Sonnenbichler, Alexander Nerlich und Maria Viktoria Linke. Für die Ausstattung von Goethes Urfaust  ( 2013) und für das Bühnenbild von LSD – Mein Sorgenkind (2015) wurde er in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Theater heute als bester Nachwuchskünstler und Bühnenbildner nominiert.