Susanne Gschwender

Bühnenbildnerin

studierte Architektur und schloss mit Diplom ab. Anschliessend war sie als künstlerische Produktionsleiterin für Bühnenbild an der Staatsoper Stuttgart tätig und künstlerische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bühnenbild bei Professor Martin Zehetgruber an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in Stuttgart. Seit 2006 ist sie freischaffend tätig. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit Regisseur Calixto Bieito. Es entstanden Bühnenbilder für Jenůfa, Der fliegende Holländer, Parsifal, Il trionfo del tempo e del disinganno und Platée an der Staatsoper Stuttgart, War Requiem am Theater Basel und Hanjo bei der Ruhrtriennale 2011, Otello am Theater Basel und an der Staatsoper Hamburg, wo auch Messa da Requiem zu sehen war, sowie für die Uraufführung von Héctor Parras Wilde bei den Schwetzinger Festspielen, Tosca an Den Norske Opera in Oslo und Les Troyens in Nürnberg. Weitere Arbeiten waren Bühnenbilder zu La Cenerentola (Regie: Andrea Moses) in Stuttgart und Die Entführung aus dem Serail (Regie: Lydia Steier) am Konzerttheater Bern. Gemeinsame Arbeiten mit Regisseurin Verena Stoiber waren Tristan und Isolde (Oper Graz), Israel in Egypt (Potsdamer Winteroper) und Die Gärtnerin aus Liebe (Sommertheater des DNT Weimar). Mit Barbora Horáková arbeitete sie bereits an Eugen Onegin für die Staatsoper Hannover zusammen.