Martin von Allmen

Musik

Martin von Allmen lebt und arbeitet in der Umgebung von Bern. Seinen langen musikalischen Weg begann er als Kind mit der Geige, später studierte er klassisches Dirigieren und Gesang am Konservatorium für Musikund Theater in Bern und Dresden (Martin Flämig, Elisabeth Glauser). Es folgten autodidaktische Studien am Schlagwerk und Trommeln (Jazz und freie Improvisation), der Austausch mit Gilbert Paeffgen (Bern), Pierre Favre (Zürich) und Fritz Hauser (Basel). 2013 Abschluss des Master of Arts MA Electroacoustic Compositon (German Toro-Perez) an der Zürcher Hochschule der Künste. Er war Schulmusiker, Kirchenmusiker und Kantor und Mitbegründer der a capella-Gruppe Jaqueline Kroll in Hannover, mit der er über vierzehn Jahre ausgedehnte Konzerttourneen in D/CH/A unternahm, Engagements hatte er u.a. am Staatstheater Hannover und dem Thalia Theater Hamburg. Dazu kommen diverse Rundfunk- und Fernsehauftritte. 1991-2008 war er Dozent für Musik/Gesang an der Hochschule der Künste in Bern, ausserdem Gründer der Musikunterrichtsplattform Tonwerk-Klangraum 1998, in der er eine eigene Lehr- und Lernmethode über sensitive und intuitive Wahrnehmung entwickelt. Martin von Allmen ist als Komponist, Arrangeur und musikalischer Mitarbeiter für verschiedene Musikgruppen sowie in Theaterproduktionen tätig. Die letzten Stationen waren: Störtebecker - Eine Rechtfertigungsorgie, Konzertantes Hörstück nach Texten von Rainer Piwek, Bern/Zürich 2013, Die Blechtrommel von Günter Grass, Thalia Theater Hamburg, 2015 (Regie Luk Perceval), Der Prozess von Franz Kafka, Theater Regensburg 2016 (Regie Mélanie Huber), Welches Jahr haben wir gerade von Afsane Ehsandar, Koproduktion des Schauspielhauses Zürich mit dem Deutschen Theater Berlin, 2017 (Regie Mélanie Huber), Maria Stuart nach Schiller (musikalische Neubearbeitung von Stephan Teuwissen), Theater Regensburg, 2017 (Regie Mélanie Huber), Der Präparator von Lukas Linder, Theater Winkelwiese Zürich, 2018 (Regie Mélanie Huber).