Barbora Horáková Joly

Regisseurin

geboren in Prag, studierte in Basel und Genf Gesang. Als Mitglied des internationalen Schweizer Opernstudios wurde sie bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet, bevor sie sich dem szenischen Bereich des Musiktheaters zuwandte. Eine erste Station war das Theater Basel, wo sie als Assistentin, Spielleiterin und Dramaturgin mit Künstler*innen wie David Bösch, Georges Delnon, Frank Hilbrich, Vera Nemirova, Sebastian Nübling und Armin Petras zusammenarbeitete. Die enge Zusammenarbeit mit Calixto Bieito führte dazu, dass sie zahlreiche seiner Inszenierungen für die Opernhäuser in Nürnberg, Venedig, Bilbao, Leipzig und Madrid adaptierte. Ihre erste eigene Regiearbeit war La Voix humaine (Poulenc) in Neuchâtel, es folgten L’Enfant et les sortilèges (Ravel) in Basel, Pelléas und Mélisande (Debussy) in Oslo und Basel, L’Orfeo (Monteverdi) in Bilbao, Un Giorno di regno (Verdi) für das Festival in Heidenheim sowie La Bella dormente nel bosco (Respighi) in Lyon. An der Staatsoper Hannover ist sie als Hausregisseurin tätig. Als Finalistin des Ring Award in Graz gewann sie 2017 einen der Preise, bei den International OPERA Awards war sie Newcomerin des Jahres 2018.