Sinfonieorchester St.Gallen im Livestream

Weihnachtskonzert

Livestream am 18. Dezember, 19.30 Uhr aus der Tonhalle

Blockflöte und Leitung Maurice Steger
Sinfonieorchester St.Gallen

Programm
Georg Friedrich Händel Orchestersuite G-Dur HWV 1 & 399
Georg Friedrich Händel Konzert für Blockflöte und Orchester F-Dur HWV 369 & 293
Johann David Heinichen Concerto per molti strumenti G-Dur SeiH 214
Arcangelo Corelli Concerto für Blockflöte und Orchester n. d. Sonate op. 5 /11 (orch. F. Geminiani)
Godfrey Finger A Ground für Blockflöte und Basso continuo
Giuseppe Antonio Brescianello Chaconne a 6 A-Dur
Georg Philipp Telemann Konzert für 3 Trompeten, Pauke, Oboe, Streicher und Basso continuo TWV 54:D3

Zu den musikalischen Partnern des weltbekannten Blockflötisten Maurice Steger zählen naturgemäss Alte-Musik-Ensembles – in Stegers Fall die führenden ganz Europas und weit darüber hinaus. In den letzten Jahren hat sich «The world’s leading recorder player», wie Steger vom britischen «Independent» genannt wurde, als Dirigent und Solist vermehrt auch mit «modernen» Orchestern zusammengetan. Dies führt den gebürtigen Winterthurer kurz vor Weihnachten nun auch nach St.Gallen. Er präsentiert gemeinsam mit dem Sinfonieorchester ein weihnachtliches, barockes Programm mit Blockflötenkonzerten und Orchestersuiten von Georg Friedrich Händel, Arcangelo Corelli, Johann David Heinichen, Georg Philipp Telemann und weiteren.

Himmlisch | Tonhallekonzert

Livestream am 22. November, 17 Uhr aus der Tonhalle

Der Livestream ist nach dem Konzert nicht mehr abrufbar. In wenigen Tagen veröffentlichen wir an dieser Stelle den Konzertmitschnitt.
 
Leitung: Michael Balke
Oboe: Rosemary Yiameos
Sinfonieorchester St.Gallen

Richard Strauss Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur
Franz Schubert Sinfonie C-Dur D 944

Bei Lesen eines fesselnden Buchs wünscht man sich, die letzte Seite möge nie kommen, die Figuren würden ewig weiterleben. Erinnerte sich Robert Schumann vielleicht an ein solches Leseerlebnis, als er die sogenannte «Grosse» C-Dur-Sinfonie von Franz Schubert mit einem dicken «Roman in vier Bänden etwa von Jean Paul» verglich? Jean Paul hätte nämlich wie Schubert auch niemals «endigen» können, und das aus den besten Gründen, nämlich «um auch hinterher den Leser nachschaffen zu lassen». Wenn das nicht ein beachtliches Kompliment ist! An die Stelle der «himmlischen Länge» der Schubert-Sinfonie rückt beim Oboenkonzert von Richard Strauss himmlische Schönheit. Ja, Schönheit, Eleganz und Leichtigkeit legte Strauss 1945 im hohen Alter von 81 Jahren und in einer Zeit, in der kriegsbedingt jegliche Schönheit in Schutt und Asche lag, in diese Musik. Vor lauter Wohlklang könnte fast vergessen gehen, wie anspruchsvoll der Solo-Part dieses Konzerts ist. Oboistinnen und Oboisten gilt es als einer der Höhepunkte im Repertoire, kaum anders dürfte es Solo-Oboistin Rosemary Yiameos gehen, die es zusammen mit «ihrem» Orchester unter der Leitung von Michael Balke interpretiert.

Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Abendprogramm oder unserer
Audio-Einführung.