Pieter Wispelwey

Pieter Wispelwey ist sowohl auf dem modernen als auch dem Barockcello zu Hause und hat mit seinem ausgeprägten Stilbewusstsein Kritiker und Publikum mit einem Repertoire von Johann Sebastian Bach bis Elliott Carter und eigens für ihn komponierter Werker erobert. Er gab Konzerte auf fünf Kontinenten und trat als Solist bei vielen der weltweit führenden Orchestern auf, darunter das Boston Symphony Orchestra, NHK Symphony Orchestra, Tokyo Philharmonic Orchestra, Sydney Symphony Orchestra, London Philharmonic Orchestra, Hallé Orchestra, BBC Symphony, BBC Scottish Symphony, Orchestra of the Age of Enlightenment, Academy of Ancient Music, Gewandhaus Orchester Leipzig, Danish National Radio Symphony, Budapest Festival Orchestra und Camerata Salzburg. Mit regelmässigen Auftritten in den wichtigsten Konzertsälen von London, Paris, Amsterdam, Brüssel, Berlin, Mailand, Buenos Aires, Sydney, Los Angeles und New York hat sich Pieter Wispelwey einen Ruf als charismatischer Rezitalist erarbeitet. 2012 feierte der Niederländer seinen 50. Geburtstag mit seiner insgesamt dritten Aufnahme der Solo-Suiten von Johann Sebastian Bach (EPR). Insgesamt umfasst seine Diskographie rund 50 Alben. Zu den jüngsten und kommenden Höhepunkten zählen Konzertauftritte mit dem Sydney Symphony Orchestra, Geneva Camerata, Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo sowie Konzerte in der Toppan Hall in Tokio, der Londoner Wigmore Hall und Kings Place, dem Amsterdamer Concertgebouw, dem Leipziger Bachfest, den Dresdner Musikfestspielen und der Pollack Hall in Montreal. Eine Reihe aussergewöhnlicher Rezitals führten ihn im Rahmen seiner Great Performer Series in das Melbourne Recital Centre, wo er die kompletten Bach-Suiten, Beethovens komplette Werke für Violoncello und Klavier und die beiden Cellosonaten von Brahms an drei aufeinanderfolgenden Abenden aufführte. Pieter Wispelwey ist Professor für Cello an der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf und am Conservatorium van Amsterdam. Er spielt ein Instrument von J. B. Guadagnini von 1760 und einem Barockcello von 1710 von Barak Norman.