Marcos Darbyshire

Regisseur

wurde in Córdoba, Argentinien, geboren. Er absolvierte in seiner Heimatstadt eine Ausbildung zum Pianisten mit Spezialisierung auf Kammermusik und Liedbegleitung. 2008 zog er nach Deutschland und studierte Opernregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg aufgenommen. Während des Studium war er Mitbegründer des AOIDE.Ensembles in Berlin, wo er Così fan tutte (2010), Le Nozze di Figaro (2011), Die Fledermaus (2012) und Die Zauberflöte (2014 Radialsystem V - Berlin) inszenierte. Von 2012 bis 2016 arbeitete er als Regieassistent an der Opera Vlaanderen (Belgien), wo er mit renommierten Regisseur*innen wie Peter Konwitschny, David Alden, David Hermann, Robert Carsen, Tatjana Gürbaca, Calixto Bieito, Mariame Clément und Kornel Mundruzco zusammengearbeitet hat. Zusammen mit dem Bühnenbildner Martin Hickmann war er Finalist beim Regiewettbewerb des Nationaltheaters Mannheim mit Mozarts Oper Don Giovanni.
Es folgten Inszenierungen von Don Pasquale (Kammeroper Theater an der Wien 2017), Lucia di Lammermoor (Staatstheater Darmstadt, Dezember 2019), und L‘Elisir d’amore (Operazuid, DNO, Mai 2021, auf Operavision im Stream). Zuletzt inszenierte er Nabucco am Staatstheater Mainz. Mit María de Buenos Aires gibt er sein Debüt am Theater St.Gallen.