Julie Paucker

Dramaturgin

Julie Paucker, geboren in Basel, aufgewachsen in Zürich, studierte Germanistik, Komparatistik und Französische Literaturwissenschaft in Zürich und Hamburg. Sie war Projektleiterin für Theater beim Migros-Kulturprozent. Erste Assistenzen erfolgten in der freien Szene und am Schauspielhaus Zürich bei Falk Richter und Christoph Marthaler. 2006 bis 2012 war sie Dramaturgin am Theater Basel und arbeitete u.a. mit Elias Perrig, Werner Düggelin, Christiane Pohle, Corinna von Rad und Christoph Marthaler. Sie konzipierte die Rede-Reihe Wohin treibt die Schweiz? (Kooperation mit der ZEIT) und publizierte mit Peer Teuwsen das Buch desselben Titels. 
2013 bis 2018 war sie Dramaturgin und Teil der Schauspielleitung am Deutschen Nationaltheater Weimar, wo sie u.a. mit Hasko Weber, Christoph Mehler, Corinna von Rad, Jenke Nordalm und Volker Lösch arbeitete. Gemeinsam mit Robert Schuster gründete sie die mehrsprachige, internationale Theatergruppe KULA Compagnie, mit französischen, deutschen, afghanischen und israelischen Spielerinnen und Schauspielern, die mit Theatern in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich und Polen kooperiert. Als artistic director leitet sie die daraus hervorgegangene Plattform für transnationales Theater und arbeitet mit der afghanischen Theatergruppe AZDAR. MALALAI – die afghanische Jungfrau von Orléans, ist eine Koproduktion der KULA Compagnie mit dem Kunstfest Weimar, der Akademie der Künste Berlin und dem Theater Chur – 2019 ist die Produktion ans Wuzhen-Festival in China eingeladen.