Johannes Moser

Violoncello

Der deutsch-kanadische Violoncellist wurde vom Gramophone Magazine als «one of the finest among the astonishing gallery of young virtuoso cellists» gefeiert und trat mit den weltweit führenden Orchestern auf wie u.a. den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, Chicago Symphony Orchestra, BBC Philharmonic, London Symphony, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Koninklijk Concertgebouworkest, Tonhalle-Orchester Zürich oder dem Tokyo NHK Symphony. Dabei begegnete er Dirigenten wie Riccardo Muti, Lorin Maazel, Mariss Jansons, Valery Gergiev, Zubin Mehta, Vladimir Jurowski, Franz Welser-Möst, Christian Thielemann, Pierre Boulez, Paavo Järvi, Semyon Bychkov, Yannick Nézet-Séguin und Gustavo Dudamel. Er spielte die Solokonzerte von Dvořák, Lalo, Elgar, Lutosławski, Dutilleux und Tschaikowsky auf CD ein, was ihm den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und den Diapason d’Or eingebracht hat. Im August 2019 erschien seine neueste CD mit Werken von Felix und Fanny Mendelssohn gemeinsam mit dem Pianisten Alasdair Beatson. Er ist aktiver Kammermusiker sowie regelmässiger Gast bei wichtigen Festivals in Europa und den USA. Als engagierter Förderer neuer Werke beteiligte er sich an mehreren Kompositionsaufträgen. 2011 interpretierte er mit dem Los Angeles Philharmonic die Uraufführung von Enrico Chapelas Magnetar für elektrisches Cello, in der folgenden Saison spielte er mit demselben Orchester das Cellokonzert Up-close von Michel van der Aa. Der Kontakt zum jungen Publikum liegt ihm besonders am Herzen, daher verbindet er viele Engagements mit Schulbesuchen oder Meisterkursen, um Musik auch dort erklingen zu lassen, wo sie nicht selbstverständlich zu erleben ist. Der 1979 geboren, studierte er David Geringas und konnte 2002 den renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb für sich entscheiden und erhielt ausserdem den Sonderpreis für seine Interpretation der Rokoko-Variationen; 2014 wurde er mit dem renommierten Brahms-Preis ausgezeichnet. Er spielt auf einem Violoncello von Andrea Guarneri aus dem Jahr 1694 aus einer Privatsammlung.