Johannes Moser

Violoncello

Der deutsch-kanadische Violoncellist wurde vom Gramophone Magazine als «one of the finest among the astonishing gallery of young virtuoso cellists» gefeiert und trat mit den weltweit führenden Orchestern auf wie den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, Chicago Symphony Orchestra, BBC Philharmonic bei den Proms, London Symphony, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunsk, Koninklijk Concertgebouworkest, Tonhalle-Orchester Zürich, Tokyo NHK Symphony, Philadelphia und Cleveland Orchestra unter Weltklasse-Dirigenten wie Riccardo Muti, Lorin Maazel, Mariss Jansons, Valery Gergiev, Zubin Mehta , Vladimir Jurowski, Franz Welser-Möst, Christian Thielemann, Pierre Boulez, Paavo Järvi, Semyon Bychkov, Yannick Nézet-Séguin und Gustavo Dudamel. Seine Aufnahmen umfassen die Solokonzerte von Dvořák, Lalo, Elgar, Lutosławski, Dutilleux und Tschaikowsky, die ihm den renommierten Preis der Deutschen Schallplattenkritik und den Diapason d’Or eingebracht haben. Im August 2019 erschien seine neueste CD mit Werken von Felix und Fanny Mendelssohn gemeinsam mit dem Pianisten Alasdair Beatson.  Als engagierter Kammermusiker trat er mit Persönlichkeiten wie Emanuel Axe, Joshua Bell, Jonathan Biss, James Ehnes, Vadim Gluzman, Leonidas Kavakos, Midori, Menahem Pressler und Jewgeni Sudbin auf. Er ist auch regelmässige Gast bei wichtigen Festivals in Europa und den USA. Als engagierter Förderer neuer Werke beteiligte er sich an Kompositionsaufträgen für Julia Wolfe, Ellen Reid, Thomas Agerfeld Olesen, Johannes Kalitzke, Jelena Firsowa and Andrew Norman. 2011 interpretierte er er mit den Los Angeles Philharmonic die Uraufführung von Enrico Chapelas Magnetar für elektrisches Cello, in der folgenden Saison spielte er mit demselben Orchester das Cellokonzert Up-close von Michel van der Aa. Der Kontakt zum jungen Publikum liegt ihm besonders am Herzen, daher verbindet er viele Konzertengagements mit Schulbesuchen oder Meisterkursen, um Musik auch dort erklingen zu lassen, wo sie nicht selbstverständlich zu erleben ist. Der 1979 geborene Cellist studierte bei David Geringas; 2002 konnte er den renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb für sich entscheiden und erhielt den Sonderpreis für seine Interpretation der Rokoko-Variationen. 2014 wurde er mit dem renommierten Brahms-Preis ausgezeichnet. Er spielt auf einem Andrea Guarneri Cello aus dem Jahr 1694 aus einer Privatsammlung.