Claude Eichenberger

Mezzosopran

ist Schweizerin, studierte an der Hochschule der Künste Bern und vervollständigte ihre Ausbildung am Internationalen Opernstudio Zürich, wo sie z.B. in Produktionen unter Franz Welser-Möst und Philippe Jordan sang. Derzeit ist sie Ensemblemitglied an den Bühnen Bern. Dort debütierte sie als Ortrud (Lohengrin) – mit dieser Partie gastierte sie auch in St.Gallen – und Ježibaba (Rusalka), sang die Titelpartie in Carmen, Baba in Menottis The Medium, Jitsuko Honda in der Schweizer Erstaufführung der Oper Hanjo von Toshio Hosokawa, Komponist in Ariadne auf Naxos, Herodias in Salome und 2017 erstmals Venus in Tannhäuser. Zudem verkörperte sie Octavian in Rosenkavalier, Judith in Herzog Blaubarts Burg und erst kürzlich die Küsterin in Janáčeks Oper Jenůfa. 2019 debütierte sie als Brangäne in Tristan und Isolde an der Königlichen Oper Kopenhagen unter der Leitung von Lothar Koenigs, 2021 sang sie die Küsterin in Jenůfa auch in Amsterdam unter der Leitung von Patrick Lange. In St.Gallen war sie zuletzt als Carlotta Nardi in Die Gezeichneten zu erleben.