What's on

Alle Veranstaltungen

Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
 

Wayne Marshall | Bartók | Gershwin | Bernstein

7. Tonhallekonzert mit Werken von Bartók, Gershwin und Bernstein

  • Media: Wayne Marshall
  • Media: Wayne Marshall
  • Media: Wayne Marshall

Freitag, 24. Februar 2017
19.30 Uhr | Tonhalle
Sonntag, 26. Februar 2017
17 Uhr | Tonhalle

Wayne Marshall Klavier und Leitung

Béla Bartók | Divertimento für Streichorchester Sz 113
George Gershwin | Second Rhapsody (1931)
Leonard Bernstein | Divertimento for Orchestra
Leonard Bernstein | Ouvertüre und Suite aus Candide (arr. Charlie Harmon)

Hörwege spezial! Am Samstag, 25.2.2017, zwischen den beiden Tonhallekonzerten, findet um 21 Uhr in der Tonhalle eine Spezialausgabe von Hörwege! statt. Wayne Marshall (Klavier) und Fernando Gomes (Violoncello) spielen Johannes Brahms’ 2. Cellosonate F-Dur op. 99, im Anschluss improvisiert Wayne Marshall über Themen von Brahms, Gershwin und Bernstein. Mit einer Eintrittskarte zu einem der beiden Konzerte ist der Eintritt frei, ansonsten kostet das Late Night Special Fr. 25.– Eintritt; freie Platzwahl.

Mit freundlicher Unterstützung von

Freundeskreis Sinfonieorchester St.Gallen

Ort | Tonhalle [Tickets]

Béla Bartóks Divertimento für Streichorchester war eine Auftragskomposition für Paul Sachers „Basler Kammerorchester“ und wurde 1940 in Basel uraufgeführt. Das Divertimento als Gattung für heitere Unterhaltungsmusik, wie wir sie aus dem 18. Jahrhundert kennen, wollte vermeintlich so gar nicht in die bedrohliche Atmosphäre der Entstehungszeit passen, aufgrund derer Bartók sich entschieden hatte, in die USA zu emigrieren. Und doch entschied sich Bartók zu einem Divertimento, in dem er doppelbödig diese Bedrohung musikalisch aufgreift, um sie im dritten Satz in ironisierend-vulgärem Volkston aufgehen zu lassen!

Sieben Jahre nach dem bahnbrechenden Erfolg seiner Rhapsody in Blue 1924, nachdem er mit weiteren Kompositionen wie An American in Paris oder Concerto in F definitiv Eingang in die Geschichtsbücher gefunden hatte, doppelte George Gershwin 1931 mit einer Second Rhapsody nach. An den Erfolg seiner ersten Rhapsody konnte der Nachfolger zwar nicht anknüpfen, obwohl dieser in Rasanz und jazzig-rhythmischem Feeling in Nichts nachstehend. Mit Wayne Marshall als dem führenden Gershwin-Interpreten unserer Zeit wollen wir dem vernachlässigten Werk unsere Referenz erweisen!

Stimmig zum bisherigen Programm knüpfen wir an die Gattung des Divertimentos an und schliessen das Konzert mit der Ouvertüre und Suite aus dem Broadway-Musical Candide (1956). Das Divertimento for Orchestra – eine Hommage an seine Heimatstadt Boston – enthält in seinen acht Sätzen Bernsteins komplettes, ethnisch vielfältiges Tanzmusik-Repetoire und spielt mit zahlreichen musikalischen Zitaten und Verweisen. Wiederum prägt eine Prise geistreiche Ironie das aus dem 18. Jahrhundert entlehnte Divertimento! Was wäre Leonard Bernstein ohne das grosse Idol Gershwin, und gäbe es überhaupt so etwas wie die West Side Story, hätte Gershwin ihm nicht mit Porgy and Bess den Weg zu einer amerikanischen Oper geebnet? Candide nannte Bernstein sein drittes Broadway-Musical, das er an Voltaires Erziehungsroman „Candide“ anlehnte. Auch hier begeistert Bernstein wieder mit dem für ihn so typischen Einbezug populärer Formen wie Walzer, Balladen, Tango und vielem mehr!