What's on

Alle Veranstaltungen

Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
 

Terror

Gerichtsdrama von Ferdinand von Schirach

  • Media: Terror
  • Media: Terror
  • Media: Terror
  • Media: Terror
  • Media: Terror
  • Media: Terror
  • Media: Terror
  • Media: Terror
  • Media: Terror
  • Media: Terror
  • Media: Terror
  • Media: Terror

Der Bestseller-Autor Ferdinand von Schirach, selbst Anwalt und Strafverteidiger, hat ein Gerichtsdrama geschrieben: Lufthansa-Airbus A320 auf dem Weg nach München ist in der Gewalt eines Terroristen. Das Flugzeug steuert auf die vollbesetzte Allianz-Arena zu, in der gerade das Länderspiel Deutschland – England läuft. Kampfpilot Major Lars Koch erhält den Befehl, sich in die Nähe der entführten Maschine zu begeben. Aber was soll er tun? Er schiesst die Maschine ab. Ohne Befehl. Tötet damit 164 Menschen, um das Leben von 70 000 Menschen zu retten, und macht sich damit des hundertfachen Mordes strafbar. Manuel Bürgin, Leiter des Theater Winkelwiese, inszeniert Schirachs Gerichtsdrama, das sich mit der spannenden moralischen Frage auseinandersetzt: Dürfen Menschen getötet werden, um Menschen grösserer Zahl zu retten? Darf Leben gegen Leben abgewogen werden?
Und am Ende hält Schirach noch eine Überraschung bereit: Der Zuschauer wird seiner Distanz beraubt, wird zum Schöffen und muss sich der Frage nach Recht oder Unrecht selbst stellen.

Im Anschluss an die Vorstellung vom 21. Februar laden wir ein zum N-Gespräch.

Ort | Lokremise Zeit | 2 Stunden 10 Minuten (inkl. Pause) [Tickets]

St.Galler Tagblatt,  "Die terrorisierte Gesellschaft"

Überall wird es gespielt - jetzt auch in St. Gallen: «Terror» von Ferdinand von Schirach trifft einen Nerv. Warum das so ist, erläutern der Philosoph Georg Kohler und der Regisseur Manuel Bürgin. Zum vollständigen Artikel

Saiten

Nicht aber bei Regisseur Manuel Bürgin, der das Stück nun in der Lokremise inszeniert hat: Er hat die schwierige Vorlage nicht nur geknackt, sondern arbeitet zusammen mit seinem – an diesem Abend ausserordentlich starken – Ensemble eine neue Dimension aus dem Text heraus. Er lässt das Gericht und das Theater in Dialog treten. Bürgin interessieren nicht in erster Linie die Plädoyers, Argumente und Befragungen, sondern das Gericht als Raum, als Dispositiv, als Geräuschkulisse. So zeigt seine Inszenierung die Gerichtsverhandlung und lässt dabei gleichzeitig die Künstlichkeit des theatralen Settings permanent durchscheinen. Vollständiger Artikel

St.Galler Tagblatt

Ferdinand von Schirachs Stück mit Publikumsbeteiligung erfährt am Theater St. Gallen eine sehr differenzierte, spannungsreiche und eindringliche Umsetzung. [...] Zwischen strengem Gerichtsritual und dem Schrecken einer vom Terrorismus deformierten Welt, zwischen schuldig und nicht schuldig pendelt Ferdinand von Schirachs Stück. Dass man sich, als Zuschauer, mal in die eine, mal in die andere Richtung gezogen fühlt, das macht seine Stärke aus. Und das macht auch die Stärke der Inszenierung von Manuel Bürgin aus.