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Rebecca

Musical von Michael Kunze, Sylvester Levay | Musicalwochenende 8./9. Juni 2012

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«Ich hab geträumt von Manderley ...»

In Monte Carlo lernt der reiche Engländer Maxim de Winter die junge Gesellschafterin „Ich“ kennen, beide verlieben sich ineinander und heiraten. Sie folgt ihm auf sein Anwesen Manderley. Dort angekommen, muss „Ich“ einen langen Kampf gegen den Geist seiner verstorbenen ersten Frau Rebecca führen. Diese ist in den Köpfen der Bewohner, vor allem aber bei der Haushälterin Mrs. Danvers, noch allgegenwärtig. Die junge Ehe wird auf eine harte Probe gestellt, zumal auch die Umstände des Todes von Rebecca sehr mysteriös sind. Rebeccas Geist scheint auch jetzt noch das Schicksal der Bewohner zu lenken. Daphne du Maurier schuf 1938 den Roman Rebecca, der die Vorlage des Musicals war und auch von Alfred Hitchcock verfilmt wurde. Michael Kunze und Sylvester Levay liessen sich von dieser atemberaubenden Spannung inspirieren und schufen ein Musical voller Romantik, Intrige, Schuld, Macht und Ohnmacht.

Bei der Vorstellung am Freitag, 8. Juni wird Florian Fetterle die Rolle des Maxim de Winter übernehmen. Carin Filipcic spielt die Rolle der Mrs. Van Hopper.

Wer singt wann?

Termine und Tickets für Herbst 2012
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Diese Produktion wird in grosszügiger Weise unterstützt von

 


Medienpartner:

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Ort | Grosses Haus Zeit | ca. 2 Stunden 30 Minuten (eine Pause) [Tickets]

Gespräch mit  Autor Michael Kunze

Herr Kunze, es war Ihre Idee, aus Daphne du Mauriers Roman «Rebecca» ein Musical zu machen. Was hat Sie an diesem Stoff fasziniert?

Wenn ich einen Stoff für ein Musical suche, suche ich immer eine Geschichte, die der Musik Raum lässt, die eine zweite Ebene hat, die nur die Musik ausfüllen kann. Von daher gibt es viele gute Geschichten, die sich trotzdem nicht für Musical eignen. «Rebecca» ist eine Geschichte, die sowohl eine spannende Handlung hat, als auch der Musik diesen Raum lässt weil es eine zutiefst psychologische Konstellation ist, um die es da geht. Sehr vieles, was sich mit Worten gar nicht ausdrücken lässt, wird durch Musik verdeutlicht. Trotzdem ist es eine Geschichte, die mit einer überraschenden Wendung eine Spannung erzeugt, wie nur wenige Bühnengeschichten das tun. Es ist - denke ich - eine der interessantesten Storys, die überhaupt literarisch bisher erfunden wurden.

Inwiefern hat Sie der berühmte Film von Alfred Hitchcock inspiriert oder vielleicht sogar beeinflusst?

Ich bin sicher, dass mich der Film beeinflusst hat, aber inspiriert hat mich in aller ersten Linie das Buch von Daphne du Marier, das ich schon  - wie vielleicht die meisten - im Teenageralter nicht gelesen sondern verschlungen habe. Die mysteriöse Atmosphäre, die in diesem Buch von Anfang an da ist, die hat mich gefesselt und die hat mir das Gefühl gegeben, dass das ein gutes Bühnenwerk wäre.

Sie arbeiten immer wieder und sehr erfolgreich mit Sylvester Levay zusammen. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit und  was zeichnet sie aus?

Die Zusammenarbeit mit einem Komponisten ist für einen Bühnenautor eine absolute Vertrauenssache;  es ist fast wie eine Ehe, die man zusammen führt. Es muss so sein, dass die Texte die Musik verstärken und die Musik die Texte verstärkt und dazu gehört ein Gleichklang zwischen den beiden Autoren. Wenn der vorhanden ist, dann kann das, was die Beiden zusammen schaffen, mehr sein als eins plus eins.  Und ich denke, mein Verhältnis zu Sylvester Levay ist deshalb so vertrauensvoll weil wir uns schon sehr, sehr lange kennen. Ich habe früher Popmusik produziert, er war Studiomusiker. Wir lernten uns kennen und mögen und haben dann irgendwann auch zusammen gearbeitet.

«Rebecca» ist das erste Musical des Erfolgsduos Kunze/ Levay, das in St.Gallen gespielt wird. Was dürfen die ZuschauerInnen, die noch kein Musical aus Ihrer Feder gesehen haben, erwarten?

Die Zuschauer, die «Rebecca» sehen, werden kein Broadwaymusical sehen. Es ist vielmehr ein Drama mit Musik. In dieser Kombination, die auch oft DramaMusical genannt wird, ist eine sehr europäische Form des Musiktheaters zu sehen. Es kann eine aufregende Erfahrung sein, zu sehen, wie dramatisches Theater mit Musik und zwar mit zeitgenössischer Musik, mit populärer Musik, mit unterhaltender Musik noch spannender noch interessanter und manchmal auch wesentlich emotionaler werden  kann.

War Ihnen St.Gallen als Musicalstadt ein Begriff?

Jeder, der in der Musiktheaterbranche arbeitet, kennt St.Gallen, weil es im deutschsprachigen Raum eines der wenigen Häuser ist, die internationale Klasse in der Qualität der Produktionen zeigen. Produktionen, die hier gezeigt werden, vor allem Uraufführungen, aber auch andere Produktionen, werden immer zur Kenntnis genommen in der Theaterwelt. Ich wollte eigentlich schon lange mit St.Gallen zusammenarbeiten und hoffe, dass das der Anfang von einer engeren Zusammenarbeit ist.

«Rebecca» nimmt einen eher ungewöhnlichen Weg: Uraufgeführt in Wien, kommt es jetzt nach St.Gallen und ist nächstes Jahr am Broadway zu sehen. Wie kam es zu dieser Erfolgsgeschichte?

Ich denke, dass «Rebecca» ein Sonderfall ist und eben deshalb auch die Chance hat, international gesehen zu werden. Viele haben mir gesagt, dass «Rebecca» kein guter Stoff für ein Musical sei und mir abgeraten. Es gab dann eine Reihe von Produzenten, denen das fertige Werk angeboten wurde, die nicht daran geglaubt haben, weil es eben anders ist als andere Musicals. Aber genau dies ist auch der Grund, warum es international eine Chance hat. Weil es eben nicht nachäfft was sonst so im Musiktheater gemacht wird und vor allem, nicht einfach kopiert, was am Broadway oder im West-End Erfolg hat, sondern weil es einen eigenen Weg geht. Also die Einzigartigkeit von dieser speziellen Produktion, von diesem Konzept, ist es, die uns die Türen geöffnet hat auch in andere Länder.

Gegenüber der Uraufführung gibt es in St.Gallen zwei neue Songs zu hören. Worum geht es dabei, wer singt sie und was versprechen Sie sich von diesen Titeln?

Wir haben natürlich durch die Aufführungen, die wir bisher hatten, gelernt und wir haben zwei neue Lieder für diese Aufführung hier geschrieben. Das eine ist ein Lied für Maxim im ersten Teil des Stückes in dem wir begreifen, warum Maxim, ein Aristokrat aus England, Interesse findet an einem jungen, nicht besonders attraktiven Mädchen. Und das wird in diesem Lied ausgedrückt, nämlich, die Faszination von der Unschuld, der Unbekümmertheit von der Offenheit eines Menschen, der in der Welt dieses Maxim de Winter überhaupt nie vorgekommen ist.
Und das andere ist eine Ensemble-Nummer, die wir geschrieben haben, um zu zeigen, welche Widerstände in Cornwall in der Welt, in die dieses junge Mädchen als die neue Mrs. de Winter kommt, ihr entgegentreten.

Was sagen Sie zum St.Galler Cast?

Wir haben eine ganz ausgezeichnete Cast bekommen mit einigen der besten Leute, die wir überhaupt in der deutschsprachigen Musical-Welt haben. Das eben zeichnet St.Gallen aus, dass hier auch Leute engagiert werden, extra für eine Produktion, die sonst nur in den ganz großen Häusern zu sehen sind. Also, wir können schon nach den ersten Proben sagen, dass wir eine Cast haben, die qualitativ das erbringt, was wir erwarten.

Natürlich ist «Ich» die Protagonistin in «Rebecca». Aber ist sie auch ihre persönliche Lieblingsfigur? Welcher Charakter hat Sie beim Schreiben am meisten beschäftigt?

«Ich» ist eine Figur, die ich sehr mag. Sie ist eine junge Frau, die erwachsen wird in diesem Stück und das Thema des Erwachsenwerdens zieht sich eigentlich durch alle meine Musicals, durch «Mozart!», «Elisabeth», „Tanz der Vampire“. Und deshalb ist mir diese Figur natürlich auch sehr lieb und deshalb war es auch die Figur, die mich am meisten inspiriert hat.
Aber mehr beschäftigt hat mich zweifellos die Figur der Mrs. Danvers, also die  Antagonistin, die ich natürlich wie alle meine Figuren auch liebe. Sie ist eine problematischere Figur und das ist es auch, was sie interessant macht. Ich denke, dass diese Frau, die über die Trauer einer verlorenen Bindung fast wahnsinnig wird, psychologisch zu den interessantesten Personen gehört, die man auf einer Bühne sehen kann.
Maxim de Winter ist eine geheimnisvolle Figur, er ist schwer durchschaubar  und steht in einer literarischen Tradition. Zum Beispiel geht eine direkte Linie von diesem Maxim de Winter zu Heathcliff in «Wuthering Heights» (z.dt. «Sturmhöhe» von Emily Bronte).  Das ist eine Figur, ein Mann, der nicht eindeutig gefasst werden kann, ein Mann, der Stimmungsschwankungen hat, der charmant, zärtlich, liebevoll sein kann und im nächsten Moment zu einer Bedrohung wird, der gefährlich werden kann und, wie wir in dem Stück erfahren,  möglicherweise ein Mörder ist. Die spannende Frage, die die Leute vielleicht diskutieren, nachdem sie das Stück gesehen haben, ist, ob Maxim de Winter Liebe verdient hat.

Der Romanbeginn

Gestern Nacht träumte ich, ich sei wieder in Manderley. Ich sah mich am eisernen Tor der Einfahrt stehen, und ich konnte zuerst nicht hineingelangen, denn der Weg war mir versperrt. Schloss und Kette hingen am Tor. Ich rief im Traum nach dem Pförtner und erhielt keine Antwort, und als ich dann durch die rostigen Gitterstäbe spähte, sah ich, dass das Pförtnerhäuschen unbewohnt war.

Kein Rauch stieg aus dem Kamin, und die kleinen Butzenfenster starrten verlassen. Dann aber besass ich plötzlich wie alle Träumer übernatürliche Kräfte, und wie ein körperloses Wesen durchschritt ich das Hindernis. Vor mir wand sich die Auffahrt, wand und schlängelte sich wie von altersher, aber als ich weiterging, merkte ich, dass sich etwas verändert hatte; der Weg war nicht mehr der, den wir gekannt hatten; er war schmal und ungepflegt. Zunächst verwirrte mich das, und ich verstand es nicht. Und erst als ich mit dem Kopf einem tief herabschwingenden Ast ausweichen musste, wurde mir klar, was geschehen war. Die Natur war wieder zu ihrem Recht gekommen; ohne Hast, in ihrer leisen, heimlichen Art hatte sie nach und nach mit langen klammernden Fingern auf den Weg übergegriffen. Der Wald, der auch früher schon eine drohende Gefahr gewesen war, hatte schliesslich doch den Sieg behalten. Regellos, in finsterer Dichte drangen seine Bäume immer näher zur Weggrenze vor. Buch neigten ihre grauweissen nackten Stämme gegeneinander, ihre Zweige in seltsamer Umarmung verschlungen, und bauten ein Gewölbe über meinem Haupt wie der Bogengang einer Kirche.

Die Anfahrt war ein schmales Band, ein dünner Faden im Vergleich zu früher, der Kiesbelag verschwunden, unter Gras und Moos erstickt. Die Bäume streckten niedrige Zweige aus, die den Schritt hemmten; ihre knotigen Wurzeln ragten wie Totenkrallen hervor. Hier und dort erkannte ich in diesem Urwald Büsche; Hortensien, deren blaue Köpfe eine Berühmtheit gewesen waren. Keine Hand hatte sie beschnitten, sie waren verwildert und ragten jetzt blütenlos zu Riesengrösse empor, schwarz, hässlich wie das namenlose Unkraut neben ihnen.

Weiter, immer weiter, bald nach Osten, bald nach Westen, wand sich der kümmerliche Pfad, der einst unsere Auffahrt gewesen war. Manchmal dachte ich, jetzt sei er ganz verschwunden, aber er tauchte wieder auf, hinter einem gestürzten Baum vielleicht oder mühsam den Rand eines morastigen Grabend erkletternd, den die Winterregen ausgewaschen hatten. Ich hatte nicht gedacht, dass der Weg so lang sei. Die Meilen mussten sich vervielfacht haben, genau wie die Bäume es getan hatten, und dieser Pfad führte zu einem Labyrinth, in eine erstickte Wildnis, aber nicht zum Haus. Ich stand plötzlich davor; das hemmungslos nach allen Seiten wachsende Dickicht hatte die Sicht versperrt, und ich stand da, das Herz pochte mir in der Brust, und ich fühlte den Schmerz aufquellender Tränen in meinen Augen.

Da war Manderley, unser Manderley, schweigend, verschwiegen, wie es immer gewesen war; das graue Gestein schimmerte im Schein meines Traummondes, die hohen zweiteiligen Fenster spiegelten das Rasengrün, die Terrasse wider. Die Zeit konnte das vollkommende Ebenmass jener Mauern nicht zerstören und nicht die Harmonie der Lage – ein Kleinod in einer offenen Hand.

Aus: Daphne du Maurier, Rebecca

Schweizerische Depeschenagentur (sda)

«Rebecca» hat das sonst eher zurückhaltende St.Galler Premierenpublikum am Samstag zu Begeisterungsstürmen hingerissen. Der Mix aus Liebesromanze und Thriller und die gekonnte INszenierung zaubern einen gelungenen Musical-Abend.
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Neue Zürcher Zeitung

Levay und Kunze sind alte Musical-Profis. Dass sie ihr Handwerk verstehen, zeigen sie auch mit dieser Produktion. Und die Darsteller sind sowohl schauspielerisch als auch gesanglich herausragend.
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Liechtensteiner Vaterland

Musicalinszenierungen in St. Gallen müssen den Vergleich mit den Musicalmetropolen der Welt nicht scheuen. So viel steht zumindest nach der Schweizer Premiere von «Rebecca» fest. Das Musical aus der Feder von Michael Kunze und Sylvester Levay besticht in St. Gallen nicht nur durch eine spannende Geschichte verpackt in eine abwechslungsreiche Musik, sondern auch durch das facettenreiche Bühnenbild, die gelungene Besetzung und deren berührende Stimmen.
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Vorarlberger Nachrichten

Das Theater St.Gallen hat zudem keine Besetzungsmühen gescheut. Maya Hakvoort ist mit grosser Stimme eine ideale Mrs. Danvers, Thomas Borchert ein in der ganzen Vielschichtigkeit des Charakteres präsenter Maxim de Winter und Lisa Antoni eine ganz und gar nicht blasse, sondern kompetente und farbenreiche zweite Mrs. de Winter, die bereits im Roman keinen Vornamen hat.
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Im Scheinwerfer

Aber nicht nur die Besetzung ist sehr gelungen. Die Produktion von Rebecca besticht vor allem durch ihre aufwendige Kulisse. Kein Aufwand scheint gescheut, um die Bühne in das charmante kleine Schloss Manderley zu verwandeln. Abgerundet wird das facettenreiche Bühnenbild durch transparente Videoprojektionen, welche das Geschehen erst in eine gespenstische Atmosphäre tauchen und so das Publikum in den Bann Manderleys ziehen.
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St.Galler Tagblatt

Erzählt wird rückblickend in szenischenSchlaglichtern aus der Ich-Perspektive der namenlosen jungen Frau, die nichtsahnend an die Stelle der toten Rebecca de Winter tritt. LisaAntoni gibt ihr in Stimme und Gestalt eine glaubwürdige Ausstrahlung von Frische und mädchenhafter Natürlichkeit; die Entwicklung zur selbstbewussten, entschlossenen Frau nimmt man ihr gleichwohl ab. Stark auch ihr Gegenpart, Maya Hakvoort in der Rolle der Rebecca noch immer ergebenen Haushälterin Mrs. Danvers, die bis zum Äussersten geht, sich als Schicksalsgöttin aufspielt und mit einem Ohrwurm auftrumpft, der seine Wirkung bis zum Ende nicht verfehlt. (...) ihre Hauptfigur, prophezeiten der anhaltende Schlussapplaus und die auf Anhieb einsetzenden Standing Ovations am Premierenabend, wird lange durch St. Gallens Spielplan geistern.
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musical-total

Die Rolle der „Ich“ wurde von Lisa Antoni im ersten Akt herrlich naiv und kindlich interpretiert.(...) Die Wandlung vom Kind zur Herrin von Manderley gelang ihr wunderbar und mit ihrer hellen klaren Stimme begeisterte sie das Publikum. Ihren wohl größten Auftritt hatte sie mit „Mrs. de Winter bin ich“. Hier zeigte die Österreicherin, dass sie eben mehr als lieb und nett ist und diese Rolle völlig zu Recht spielt. Gemeinsam mit Thomas Borchert als Maxim de Winter schaffte sie es, die Beziehung und auch deren Veränderung glaubwürdig, echt und schön darzustellen. Thomas Borchert gab dabei einen Maxim, der sehr vielfältig ist. Seine Gefühlsregungen vom liebevollen Mann über den Mann, der eher distanziert ist und sein dunkles Geheimnis verschleiern möchte bis zur Verzweiflung, als er denkt, alles sei vorbei – Thomas Borchert blieb stets glaubwürdig und echt. Vor allem bei „Kein Lächeln war je so kalt“ zeigte er seine Stimmkraft und erhielt dafür den entsprechenden Applaus. Die Rolle des Witwers erfordert viel schauspielerisches Geschick und die Erwartungen an Borchert waren groß, doch diese übertraf er.
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apa, Kleine Zeitung Österreich

Besonders begeistert zeigte sich das Publikum bei der Schweizer Erstaufführung am Samstag von Maya Hakvoort, deren Stimme für die Rolle der bösartigen und hinterhältigen Haushälterin fast zu schön ist. Das Zusammenspiel von Musikern des Sinfonieorchesters St. Gallen unter der Leitung von Koen Schoots mit den Sängern und dem Chor des Theaters St. Gallen ist perfekt. Die Texte sind gut verständlich.
Wunderbar sind auch die rasanten Chorszenen und die witzigen Wortwechsel. Einmal mehr verzaubert das Theater St. Gallen die Zuschauer mit einer raffinierten Bühnenshow. Das Musical bietet beste Unterhaltung und während der fast dreistündigen Aufführung kommt keine Sekunde Langeweile auf.
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Südkurier

Die Bühne ist der eigentliche Star in der St. Galler Aufführung von „Rebecca“, dem Musical von Sylvester Levay (Musik) und Michael Kunze (Buch und Songtexte) nach dem gleichnamigen Roman von Daphne du Maurier. Peter J. Davison und sein Team haben exemplarisch demonstriert, wie sich
ausgeklügelte Bühnentechnik und atmosphärische Dichte miteinander verbinden lassen. Mit ihren phantasievollen Kostümen trägt auch Birgit Hutter zu dieser beeindruckenden optischen Umsetzung des Stücks bei.
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anzeiger

Daphne du Mauriers romantischer Thriller «Rebecca» aus dem Jahr 1938 - von Hitchcock 1940 phantastisch verfilmt - liess das St.Galler Theaterpublikum as denSitzen schnellen: Kaum war der letzte Vorhang gefallen, gab es kein Halten mehr. Die Standing Ovation war für diese eindrückliche Musicalinszenierung höchst gerechtfertigt. Was im Theater St.Gallen gezeigt wird knüpft nahtlos an den «Grafen von Monte Christo» an mit dem Mix von opulenten bühnenbildern, eingängigen Songs und phantastischen Stimmen.
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musicals unlimited

Musikalisch ist „Rebecca“ bei Koen Schoots (Musikalische Leitung), Michael Vogel (Choreinstudierung), dem Sinfonieorchester sowie dem Chor des Theaters St. Gallen in den besten Händen.
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da capo

Bei einem solchen Thema, dass vielen Menschen noch durch den ersten Film, den Altmeister Alfred Hitchcock jemals in Hollywood drehen liess, visuell vor Augen sein dürfte, kommt es natürlich sehr auf die optische Umsetzung auf der Bühne an. Und hier muss man der St.Galler Produktion eine klare EIns plus ins Zeugnis schreiben. Opulenz wo man nur hinschaut, farbliche Lichtunterstützung bis ins i-Tüpfelchen, dazu hervorragende Videoeinspielungen, sei es bei der Balkonszene oder dem Brand von Manderley, bei denen kandwerkliche Kunst und visuelle Einspielung nahtlos ineinander verfliessen. Traumhaft gelungene Übergänge (...) Die Zeit vergeht wie im Fluge.
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musicals

Das beeindruckende Kaliber dieses Teams, die Stückpolitik der letzten Jahre und nicht zuletzt die hochkarätige Besetzung dieser Produktion sind eindrucksvoller Beleg dafür, dass das Theater St.Gallen im Musicalbereich mittlerweise zu den ersten Adressen im deutschsprachigen Raum gezählt werden muss. Und ganz nebenbei als staatliches Repertoiretheater auf Augenhöhe mit kommerziellen Ensuite-Produktionen zu agieren vermag.
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