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I Lombardi alla prima crociata

Oper von Giuseppe Verdi

  • Media: I Lombardi
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  • Media: I Lombardi
  • Media: I Lombardi
  • Media: I Lombardi

«Der Tod allein soll unsere Seelen trennen.»

Verdis packende Choroper erzählt vor dem Hintergrund des ersten Kreuzzugs eine Geschichte voller Rache, Liebe und Vergebung. Die Schauplätze reichen von Mailand über Antiocha bis zum Heiligen Grab. Verdi schrieb I Lombardi unmittelbar nach seinem grossen Erfolg von Nabucco. Beide Opern enthalten beeindruckende lyrische sowie martialische Chorszenen, die einen eindrucksvollen Kontrast zu den Einzelschicksalen der Protagonisten bilden.

Pagano lebt als Einsiedler in Palästina, um für den Mord an seinem Vater zu sühnen. Sein Bruder Arvino führt die Lombarden beim Ersten Kreuzzug an, auf den ihn seine Tochter Giselda begleitet. Das Schicksal will es, dass sie sich in Oronte, dem Sohn des Fürsten von Antiochien verliebt. Die beiden fliehen, nachdem die Kreuzritter ein Blutbad angerichtet haben. Oronte erliegt einer Verwundung kurz nachdem er zum Christentum konvertiert ist und hinterlässt eine verzweifelte Giselda. Im Angesicht des eroberten Jerusalems versöhnen sich die verfeindeten Brüder.

Wer singt wann?

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Wettertelefon St.Galler Festspiele: +41 71 242 06 05


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Eine Koproduktion mit den Domstufen-Festspielen Erfurt



Domstufen-Festspiele

Ort | Klosterhof [Tickets]


Neue Zürcher Zeitung

«So ist die Produktion neben aller Gedankenschwere ein sinnlich-ästhetischer Genuss. Die pittoreske Abendstimmung trägt an der Premiere das Ihre dazu bei, trotz der in der Ostschweiz noch nicht ausgestandenen Schafskälte die Herzen zu wärmen. Hank Irwin Kittels stilisierte Sanddüne gibt ein in seiner Schlichtheit überzeugendes Bühnenbild ab, auf der Guido Petzolds Lichtregie nach dem Eindunkeln ihren ganzen Zauber entfaltet. Statisterie und Chöre, die in den «Lombardi» eine prominente Rolle einnehmen, formieren sich in den geschmackvollen Kostümen von Uta Meenen zu  prächtigen Tableaus.»

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St.Galler Tagblatt

«Die Bühne (von Hank Irwin Kittel) und Katia Pellegrino als Giselda: Das sind zwei Trümpfe der diejährigen Festspieloper I Lombardi alla prima crociata. (...) Regisseur Guy Montavon findet für die überkonfessionelle und also verbotene Liebe, das Kernstück dieser Oper, ein Bild, wie es nur open-air möglich ist: Mitten im Zeltlager, beobachtet von Kriegern, singen sich die beiden zuerst über die ganze Weite der Bühne hinweg ihrJawort zu, bis sie zur gefährlichen Umarmung im Unisono zusammenkommen. Und gleich (fuggi!) wird daraus wieder Flucht.»

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oper-aktuell

«Aufgeboten sind nicht weniger als drei herrlich singende Chöre: Der Theaterchor St.Gallen wird zusätzlich vom Prager Philharmonischen Chor und dem Theaterchor Winterthur unterstützt. (...) Katia Pellegrino zeigt eine starke Giselda: Mit leicht metallischer Schärfe stellt sie sich den aggressiven, von fundamentalistischem Eifer beseelten Männern mutig entgegen, mit zauberhaftem Vibrato und fein gesetzten Piani berührt sie in ihren intimen Gebeten. Als Oronte steht ihr der ebenmässig und sicher geführte Tenor von Maxim Aksenov zur Seite. Mit seiner wunderschönen Gestaltung der berühmten Arie La mia letizia infondere vermag er die Herzen zum Schmelzen zu bringen.Tigran Martirossian ist ein grandioser Pagano. Sein schwarzer, stets wohlklingender Bass vermag sowohl den intriganten, ruchlosen Mörder als auch die Wandlung zum heiligen Eremiten glaubhaft zu vermitteln.»

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Der Landbote

«Es geschieht in hoch ästhetischen Bildern (Hank Irwin Kittel), zu denen eine raffinierte Lichtregie (Guido Petzold) und klar stilisierte Kostüme (Uta Meenen) gehören. Die Regie betont die Gleichartigkeit religiös motivierter Kriegslust in beiden Lagern durch genau Parallelführung, und sie macht  aus dem Eroberungs- ein Versöhnungsfinale. (...) Alles in allem ist den St. Galler Festspielen mit der selten gespielten, für den Klosterhof aber geradezu prädestinierten Verdi-Oper ein Wurf gelungen.»

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Schwäbische Zeitung

«Die prächtig singenden Chöre der Theater St. Gallen und Winterthur sowie der Prager Philharmonische Chor formieren sich zu anmutigen geometrischen Figuren. Vokal setzten die Solisten (allen voran der sensationelle Tenor Gabriele Mangione als Oronte, Elena Belakova als Giselda und Vazghen Ghazaryan als Pagano) einen Glanzpunkt nach dem andern. Mit dem Sinfonieorchester St.Gallen gelingt dem Belcanto-Spezialisten Antonino Fogliani eine exzellente,ausbalancierte Aufführung.»

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arture

«Akustisch war es wohl ein Abend der Chöre, jener des Theaters St. Gallen (Einstudierung: Michael Vogel), des Theaterchors Winterthur (Einstudierung: Matthias Heep) und des Prager Philharmonischen Chors (Einstudierung: Jakub Zicha). Nicht zuletzt wegen der diesbezüglichen großen Abschnitte der Oper.»