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Flashdance

Musical von Tom Hedley, Robert Cary und Robbie Roth

  • Media: Flashdance
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Das mitreissende Tanzmusical erzählt die Geschichte von Alex Owens, einer jungen Frau aus Pittsburgh, deren Traum es ist, einmal eine professionelle Tänzerin zu werden. Tagsüber arbeitet sie in einem Stahlwerk und in der Nacht als Tänzerin in einer Bar. Wie es sich für einen richtigen «American Dream» gehört, schafft es Alex Owens tatsächlich zuletzt in die Lichtkegel der Scheinwerfer.

Das Musical basiert auf dem gleichnamigen Film aus dem Jahre 1983, der in die Geschichte der Pop-Kultur einging mit Songs wie «What a Feeling», «Maniac» oder «Gloria». Zusätzlich zu diesen Hits schrieben Robbie Roth und Robert Cary sechzehn weitere brandneue Lieder für die Bühnenversion, die auch in St.Gallen die Bretter erbeben lassen. Die Produktion wird in einer deutschen Fassung gespielt, wobei die Hits in der originalen englischen Version gesungen werden.

Mit grosszügiger Unterstützung von

Ort | Grosses Haus Zeit | ca. 2 Stunden 20 Minuten, Pause nach dem ersten Akt [Tickets]

What a feeling!! - Emotionsgeladenes Revival der 80-er Jahre

Mit dem Tanz- und Musikfilm Flashdance schuf das Studio Paramount Pictures einen Welt- und Kassenerfolg sondergleichen. Die Hauptdarstellerin Jennifer Beals wurde mit Schlabberpullover-Look, Stirnband, Body und Stulpen zu einer Stilikone der 80-er Jahre. Die Songs aus dem Film wurden in den Discos rauf und runter gespielt. Das gleichnamige Musical basiert auf der Hollywoodproduktion aus dem Jahr 1983 und ergänzt die Hits wie «What a Feeling», «I Love Rock ‘n‘ Roll», «Manhunt» oder «Gloria» mit Neukompositionen, die die Popmusik jener Zeit wiederauferstehen lassen.

Die Handlung spielt in Pittsburgh, einer amerikanischen Stadt, die lange für ihre Stahlindustrie bekannt war. Alex Owens arbeitet tagsüber als Schweisserin in einem Werk, am Abend tritt sie in einem etwas heruntergekommenen Club als Tänzerin auf. Ihr grösster Wunsch ist es, eine professionelle Bühnendarstellerin zu werden. Wie es sich für einen echten amerikanischen Traum gehört, gelingt es dieser Cinderella aus Pittsburgh am Schluss eine gestrenge Jury von ihrem Talent zu überzeugen und ihre frühere Existenz hinter sich zu lassen. Ermutigt dazu wird sie von ihren drei engen Freundinnen und insbesondere auch von ihrem «prince charming» namens Nick Hurley. Dieser ist der Enkel einer Stahlindustrie-Dynastie. Auch er wird von Alex und ihren Träumen mitgerissen und entscheidet sich, seinem Leben eine neue Richtung zu verleihen. Er kehrt seiner Familie den Rücken, verlässt die Firma und bricht mit Alex in eine verheissungsvolle Zukunft auf.

Der Regisseur Matthias Davids, einer der versiertesten Musicalmacher im deutschsprachigen Raum, verbindet in seiner Konzeption Stahlwerk und Showbühne zu einem wandlungsfähigen Raum, in dem Traum und Wirklichkeit eine emotionsgeladene Mischung bilden. In der tänzerisch und sängerisch äusserst anspruchsvollen Rolle der Alex stellt sich zum ersten Mal am Theater St.Gallen die aus Brasilien stammende  Myrthes Monteiro vor. Nick Hurley wird gespielt von Tobias Licht, der aus zahlreichen Filmen und TV-Serien bekannt ist und in St.Gallen zuletzt in der Produktion Chicago auf der Bühne stand. Zusammen mit einem hochkarätigen Ensemble entführen die beiden Protagonisten das Publikum in ein Pittsburgh, in dem auch noch im übelsten Industrierauch ein Funken Hoffnung zu finden ist. Und spätestens bei der 80-er Jahre-Hymne «What a Feeling» wird auch dem härtesten Stahlarbeiter das Herz schmelzen!

musicals

Die hochkarätige Vorstellung unterstrich dank der grossartigen Cast und der eindrucksvollen optischen wie akustischen Umsetzung einmal mehr das hohe Produktionsniveau in St.Gallen, das damit seinen Ruf als Musicalhauptstadt der Schweiz weiter festigen konnte.

St.Galler Tagblatt

Das Musical «Flashdance», das auf dem gleichnamigen Hollywoodfilm aus den 80er-Jahren basiert, legt in der St.Galler Inszenierung von Anfang an ein hohes Tempo vor – und hält das bis zum strahlenden Ende durch. Zudem zeigt sich schon in dieser ersten Szene, wie stimmig das Inszenierungsteam zusammengearbeitet hat. […] Der Tanz der Stahlwerker beweist, dass sich Choreograf Nick Winston auf kräftige, harte Bewegungen versteht, aber genauso Humor besitzt, wenn sich die Arbeiter tanzend ihrer Blaumänner entledigen und danach in Alltagskleidung dastehen. Aber Winston, das zeigt der Abend immer wieder, beherrscht viele Stile: In der zweiten Szene tanzen die Ballettmädchen von Ms. Wilde anmutig auf Spitze an der Stange, in der dritten bewegt sich Alex als Attraktion von Harry's Bar lasziv auf dem Laufsteg, der in die Bar hineinragt. […] Breakdance und auf den Punkt und fantasievoll gearbeitete Gruppentänze und anspruchsvolle Soli werden zu sehen sein. Diesem schnellen Rhythmus bietet das durchdachte und wandelbare Bühnenbild von Hans Kudlich den nötigen Raum. Zurückhaltende Videoeinspielungen auf der Wand geben den Rahmen vor, bewegliche Elemente verwandeln das Stahlwerk in Alex' Wohnung, in den Ballettsaal der Schule, in den Pausenraum der Arbeiter, in Harry's Bar oder in den Edelpuff nebenan, der alle Tänzerinnen abzuwerben versucht. […] Aber natürlich wäre das alles (fast) nichts, stünde dem Regieteam nicht ein grossartiges Ensemble zur Verfügung. Allen vorweg und unerreichbar: Myrthes Monteiro als Alex. Die in Brasilien geborene Monteiro, die in Deutschland Musical-Erfahrung sammeln konnte, kann singen und tanzen und schauspielern. Ihre Alex hat eine grosse Klappe, ein verzagtes, aber grosses Herz und am Schluss den Mut der Verzweifelten, doch dem Traum von der Tänzerin zu folgen. Tobias Licht ist ihr ruhiger, besonnener Bühnenpartner Nick Hurley, der sich glaubhaft als Enkel den Entlassungsplänen der Gründer entgegenstellt. Wunderbar forsch und herzlich Gaye MacFarlane als Hannah, schön schmierig Gianni Meurer als CC. Das Premierenpublikum am Samstagabend feierte begeistert.

sda

Gloria (Sarah Bowden), Kiki (Conchita Kluckner-Zandbergen) und Tess (Rachel Marshall), die drei Freundinnen von Alex, überzeugen mit starken Auftritten. Das Musical in der Inszenierung von Matthias Davids lebt vor allem von den Hits der Vorlage und den überzeugenden Tanzszenen. Die achtköpfige Liveband um Robert Paul hält den Puls der Darbietungen hoch. Die Kostüme von Leo Kulaš und das Bühnenbild von Hans Kudlich geben Stahlwerk und Showbühne die passende Achtzigerjahre-Ästhetik.