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Einige Nachrichten an das All

Stück von Wolfram Lotz

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Die beiden Theaterfiguren Lum und Purl suchen den Sinn ihres Daseins. Sie glauben, ein gemeinsames Kind könnte ihnen diesen liefern. Ein Showmaster, der sich als der ‹Leiter des Fortgangs› tituliert, moderiert eine Show, in der mehr oder weniger Berühmte aus Geschichte, Medien und Kunst Nachrichten in die Tiefen des Universums senden können. Diese sollen sich aber bitte auf ein Wort beschränken! Wie soll das gehen? Sind wir nicht schon längst an den Grenzen der Sprache angelangt? Ist nicht sowieso alles ‹Weltraumschrott›? Wolfram Lotz, Autor des Jahres 2015, zeigte schon 2011 in seinem zweiten Stück Einige Nachrichten an das All, dass er Philosophie, Trash und Kunst aufs Herrlichste kollidieren lassen kann. Provokant und hochkomisch mixt er in seinen Texten immer wieder aufs Neue Realität und Fiktion. Dabei spielt mit der klassischen Dramaturgie – und gerade damit befeuert er den Diskurs über zeitgenössisches Theater nachhaltig.

Einführung im Studio | 28. April 2017, 19 Uhr
N-Gespräch im Studio | 28. April 2017 im Anschluss an die Vorstellung

Im Rahmen der Inszenierung findet vor der Vorstellung um ca. 19.20 Uhr im Foyer ein kleines Vorspiel statt.

Ort | Grosses Haus Zeit | 1 Stunde 50 Minuten, keine Pause [Tickets]


Saiten

Regisseurin Barbara-David Brüesch, Damian Hitz (Bühne), Heidi Walter (Kostüme), Martin Hofstetter und Stefan Pinkernell (Musik), Heta Multanen (Video) und das ganze, beim Schlussapplaus auf der Bühne versammelte Team im Hintergrund sprudeln vor Einfällen, dem Theater zu geben, was die Wirklichkeit uns vorenthält. Das ist alles sehr lustig und traurig und so menschlich in seiner ernsthaften Nutzlosigkeit wie die Nachrichten an das All, die dem Stück seinen Titel geben: Mit einem bizarren Gerät, das Jules Verne hätte erfinden können, lässt der Leiter des Fortgangs die seinen prominenten Gästen abgerungenen Wörter ins Universum trompeten. Drei sind es nur, aber sie werden dort ankommen, schliesslich sind wir im unmöglichen Theater. [...] Und es ist nebenbei ein gutes Argument für den 46-Millionen-Kredit zur Renovation des Theaters, über den gerade debattiert wird. Theater, das mit einem so phänomenalen Schauspielensemble Möglichkeitsräume auftut, die die «Würstchenpeter des Bestehenden» sich nicht träumen liessen – ein solches Theater ist sein Geld allemal wert. Vollständiger Artikel

St. Galler Tagblatt

Wie Wiedergänger aus einem ewigen Drama von Beckett öffnen sie zu Beginn eine Bodenklappe und klettern auf die Bühne von Damian Hitz. Um bis zum Schluss mit kindlicher Beharrlichkeit einen Sinn ihres Daseins im Stück zu fordern: zum Beispiel ein Kind. Beim «Leiter des Fortgangs» sind sie da an der falschen Adresse. Obwohl gerade sie, die «verkrüppelten Idioten», so etwas wie Struktur in diese «Explosion» von Stück bringen, dieses knallige Durcheinander von Krippenspiel, Show, Trashcomedy und absurdem Theater menschlicher Existenz im übergrossen Ganzen. Ein Weltraum der Möglichkeiten tut sich auf; verloren stehen und sitzen Bruno Riedl (liebenswert einfältig und höflich) und Tobias Graupner (der sich zwei Stunden lang sehr überzeugend als Spastiker über die Bühne quält) herum und würden gern mitspielen. Vollständiger Artikel