What's on

Alle Veranstaltungen

Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
Lade Sparten...
 

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauss

  • Media: Fledermaus
  • Media: Fledermaus
  • Media: Fledermaus
  • Media: Fledermaus
  • Media: Fledermaus
  • Media: Fledermaus

«Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist.»

Mit der Fledermaus gelang dem „Walzerkönig“ ein grandioser Erfolg. Als Handlungszentrum fungiert das rauschende Fest des Prinzen Orlofsky. Eisenstein wurde aufgrund von Beamtenbeleidigung zu einer achttägigen Haftstrafe verurteilt. Dr. Falke rät seinem Freund, seinen letzten Abend in Freiheit in der Villa Orlofsky zu verbringen. Die beiden sind nicht die einzigen, die sich im Schutz der Masken amüsieren möchten. Mit zunehmender Walzerseligkeit und erhöhtem Champagnergenusses macht sich grösste Verwirrung breit. Erst der nächste Morgen bringt Klarheit: alle Verwicklungen waren Teil eines Plans. Dr. Falke, der einst als „Fledermaus“ verkleidet Opfer eines üblen Streichs und so zum Gespött der Leute wurde, wollte sich an dem verantwortlichen Freund Eisenstein rächen. Am Ende versöhnt man sich und gibt die Schuld seiner Majestät dem Champagner.

Mit freundlicher Unterstützung von Raiffeisen.

Wer singt wann?

Ort | Grosses Haus Zeit | ca. 2.40 Min (1 Pause) [Tickets]

Dionysos / Bacchus
Dionysosist in der griechischen Götterwelt ein Gott des Weines, der Freude, der Trauben, der Fruchtbarkeit und der Ekstase. Er wurde von den Griechen und Römern wegen des Lärmes, den sein Gefolge veranstaltete, auch noch Bromios („Lärmer“), Bakchos oder Bacchus („Rufer“) genannt. Meist wird Dionysos mit Efeu- bzw. Weinranken und Weintrauben dargestellt. Seine Attribute sind der mit Efeu und Reben umkränzte Thyrsos und der Kantharos (Trinkgefäss für Wein).

„So entsprangen dem Dionysoskult zentrale Kunstformen: Tragödie, Komödie und Dithyrambos. Bezeichnenderweise befanden sich die städtischen Dionysostempel oft in der Nachbarschaft von Theaters. Dionysos steht am Beginn der gesamten europäischen Theaterkultur. Schliesslich eignete sich der Mythos zur metaphorischen Darstellung intensiver, rauschhafter Lebenserfahrungen. Sowohl eine exoterische wie eine esoterische Qualität kommt ihm zu; er wird zum Medium öffentlicher Festveranstaltungen und dient zur Mythologischen Inszenierung privaten Lebensgenusses ebenso wie zur Ausgestaltung von Mysterien-Weihehandlungen, zum bildhaften Ausdruck poetischer Inspiration und philosophischer Spekulation.“

Kostümball

Kostümbälle oder auch Maskenbälle wurden hauptsächlich in der Fasnacht veranstaltet. Darüber hinaus veranstaltete man auch Kostümfeste ausserhalb der übliche zeit, um unerkannt neue Bekanntschaften zu knüpfen. In der Geborgenheit einer Maske/Verkleidung kann man sich von öffentlichen Rollen befreien. Der gewonnene Freiraum lässt Grenzen überschreiten und Hemmungen überwinden. Die Mode der Verkleidungen veränderte sich ständig im Laufe der Jahrhunderte. Die Mode, sich als Feldermaus zu verkleiden, ist keine Erfindung von Halloween. Bereits im Jahr 1799 kam der Franzose Antoine Rivarol im Fledermaus-Kostüm auf ein Larvenfest der Königin Luise und begründete so eine kleine Modewelle. Ein kurzes Gedicht, das Rivarol der Königin überreicht hat, ist überliefert:

 

„Puisque le sort m’a fait chauve-souris,              „Weil Fledermaus ich ward durch Schicksalmacht,

J vois en Vous le belle astre de nuits;                Erblick’ ich dich als schönsten Stern der Nacht;

Il faut des sa metamorphose                             Doch wenn ich, jetzt die Wandellose,

Que chaque être grade le ton:                            Ein ander Wesen nun empfing’,

Car si j’etois un papillon,                                   Und würde dann zum Schmetterling,

Je Vous prendrois por une rose:“                       Dich grüsst’ ich als die schönste Rose:“

 

Historismus

Im 19. Jahrhundert zeigte man sich besonders begeistert davon, dass sehr lange Entwicklungen zum damaligen europäischen Zivilisationsstand führten. Die Antike und das Mittelalter werden wissenschaftlich untersucht. Nicht nur in der Kunst fand eine historische Rückwendung statt. Der Ausdruck Historismus bezeichnet in der Stilgeschichte ein Phänomen des 19. Jahrhunderts, bei dem man auf ältere Stilrichtungen zurückgriff und diese nachahmte. Festlichkeiten mit antiken Vorbild  und Darstellungen im antiken Stil wurden modern.

Tournüre

„Das Jahr 1867 kann man als das Datum betrachten, mit dem die Krinoline endgültig und wirklich verschwunden war. 1868 legte man die bis dahin glatt getragene Tunika (Peplum) in Draperien um die Hüften, und da sie rückwärts bauschen musste, brachte man ein Gestell – die so genannte Tournure (auch Turnüre) – über dem Gesäss an. Diese aus Rosshaarpolstern oder Stahlschienen hergestellte, hufeisenförmige Einlage wurde mit Bändern an der Taille befestigt. … Dabei wuchsen die Schösse des bauschig empor gerafften Oberrocks schnell in die Länge und endeten hinten … grösstenteils in einer Schleppe. Die Taille wurde wieder ausserordentlich eng geschnürt … Ein grosses Dekolleté war nur mehr beim Abendkleid erlaubt, die Tageskleider wurden hochgeschlossen und mit langen Ärmeln gearbeitet. „

Korsett
Als Korsett (von frz. corset, ursprünglich Diminutiv von altfrz. cors „Körper“) wird ein steifes  Kleidungsstück bezeichnet, das eng am Oberkörper anliegt. Es soll den Oberkörper entsprechend der jeweils geltenden Modelinie formen. Das Korsett veränderte im Verlauf der Jahrhunderte mehrmals Form und Zuschnitt; die Versteifungsmethoden wandelten sich mit dem Fortschritt der Technik. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde die Kritik am Korsett immer lauter. Es gab nicht nur medizinische Einwände, sondern auch heftigen Protest der Frauenbewegung. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wurden erste Versuche unternommen, Damenkleidung ohne Korsett anzubieten. Hierzu zählt das so genannte „Bloomer-Kostüm“ (nach Amelia Bloomer). Erst mit Modeschöpfern wie Paul Poiret und Gabrielle „Coco“ Chanel konnte sich ab 1912 eine elegante Modelinie ohne Korsett entwickeln.

Taille

„Üblicherweise wird die „Einbuchtung“ der Taille durch das Verhältnis zwischen Taillenumfang und Hüftumfang beschrieben. Bei einer erwachsenen Frau lautet die als attraktiv geltende Relation 7:10, beim Mann 9:10. diese Differenz ist bemerkenswert resistent gegen kulturelle Veränderungen. Wenn die eine Gesellschaft üppigere Figuren anziehend findet und die andere ungewöhnlich schlanke Formen bevorzugt, so hat das keinen Einfluss auf die Geschlechtsunterschiede hinsichtlich des Verhältnisses zwischen Taille und Hüfte. … Um zu ermessen, wie sich diese Zahlen (des Taillenumfangs) auf die Kontur der Taille auswirken, müssen sie natürlich in Beziehung gesetzt werden zu den Massen des Busens und der Hüften. Das Verhältnis zwischen diesen drei Grössen ergibt den überaus wichtigen „Einbuchtungsfaktor“ der repräsentativen weiblichen Taille.“

Volksblatt Liechtenstein

«Johann Strauss Operette Die Fledermaus feierte am Samstag im Theater St.Gallen Premiere. Opulent, dekadent und in höchstem Masse amüsant und witzig.»
[mehr]

Oper-aktuell

«Alison Trainer sang eine quicklebendige, pralle Adele und verstand es vortrefflich, dem Stubenmädchen neben all den perlenden Koloraturen eine Prise ordinären Klangs beizumischen.Mit kräftiger, die Ensembles mühelos überstrahlender Höhe bis hin zum hohen D, runder Klanggebung in der Mittellage und glaubwürdig-witzigem Spiel vermochte Christiane Boesiger als Rosalinde zu überzeugen.»
[mehr]

St.Galler Tagblatt

«Überhaupt spielt das Orchester spritzig, präzise und mit den nötigen Operettenschmelz»
[mehr]

Der Landbote

«Glänzend setzten sich die Chöre des Theaters in Szene, und die Tanzkompagnie holt sich mit ihrer skurril antikisierenden Bacchusfeier (Choreografie: Götz Hellriegel) den grossen Szenenapplaus.»
[mehr]

Schwäbische Zeitung

«Wer Operette heute spielt, muss sie nicht um jeden Preis ins Heute versetzen. Gerade wer sie in ihrem angestammten Milieu als bezaubernde Botschafterin ihrer Zeit gelten lässt, wird die Komödie und auch die kritische Botschaft zwischen den Zeilen herüberbringen.»
[mehr]

Vorarlberger Nachrichten

«Leicht und spritzig kommt die Musik zu Johann Strauß’ Operette im Frack unter Sébastien Roulands Leitung aus dem Orchestergraben. Mit leichter Hand inszeniert sie Hansjörg Hack als
bezaubernde Botschafterin ihrer Zeit.»
[mehr]

Südkurier

«Und so zupackend manchmal musiziert wird, so differenziert bleibt der Orchesterklang, stets schwebend zwischen Spiel und Ernst, zwischen Anflügen von Schwere und spritziger, hintupfender Leichtigkeit. Unangestrengt und klangschön auch der von Michael Vogel einstudierte Chor, der sich von der Musizierlust des Orchesters hörbar tragen lässt.»
[mehr]