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Aus Italien | Strauss | Paganini | Mascagni

6. Tonhallekonzert mit Werken von Strauss, Paganini und Mascagni

  • Media: Aus Italien
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Donnerstag, 2. Februar 2017
19.30 Uhr | Tonhalle

Pietro Rizzo Leitung
Jószef Lendvay Violine

Pietro Mascagni | Intermezzo aus Isabeau
Niccolò Paganini | Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 6
Richard Strauss | Aus Italien op. 16


Mit freundlicher Unterstützung von

Ort | Tonhalle [Tickets]

Die tragische Geschichte aus Pietro Mascagnis Oper Isabeau (1911) kommt heute so gut wie nicht mehr zur Aufführung. Mascagnis Name ist uns, wenn überhaupt, nur durch seine Oper Cavalleria rusticana oder als Vertreter des italienischen „Verismo“ bekannt. Das Schicksal der Oper Isabeau ist sicherlich mindestens zum Teil ihrer mehr als kruden Handlung geschuldet. Das Intermezzo ist jedoch ein wunderbar lyrisches Zwischenspiel von nahezu impressionistischer Luzidität und berauschender Klanglichkeit!

Wer kennt ihn nicht, Niccoló Paganini, einen der sagenumwobensten Geigenvirtuosen der Geschichte? Aufführungen seiner für den Eigengebrauch komponierten, zirzensischen Violinkonzerte zählen immer noch zu Ereignissen im Musikbetrieb! Zu seinen Lebzeiten mit der Aura des Dämonischen umwoben und in ganz Europa gefeiert, wurden Paganinis Konzerte vom Anspruch des sinfonischen Konzerts überschattet und der reinen Artistik bezichtigt. Dass das Virtuosenkonzert seine Faszination aber immer noch nicht eingebüsst hat und bloss aufgrund einer ästhetischen Norm verworfen wurde, wollen wir mit Paganinis Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 6 und dem herausragenden ungarischen Virtuosen Jószef Lendvay erneut unter Beweis stellen!

Aus Italien op. 16 war Richard Strauss’ erster Gehversuch in der Gattung der Tondichtung und unterscheidet sich daher auch bedeutend von seinen späteren, weit häufiger gespielten Werken. Inhaltlich reflektiert Strauss in Aus Italien die Erfahrungen seiner Italienreise und formal erinnert die Tondichtung mit ihren vier Sätzen noch stark an die gewöhnliche Satzfolge einer Sinfonie. Diese Mischform von Sinfonie und Tondichtung ist sinnbildlich für die ästhetischen Fragen, denen sich der noch junge Strauss 1887 gegenübergestellt sah und markiert somit eine interessante Scharnierstelle im Schaffen des Komponisten.