Programm

Bilder von Le Cid, St.Galler Festspiele 2016


Programm St.Galler Festspiele 2017

 

Loreley

Oper von Alfredo Catalani

Mit seiner vorletzten Oper Loreley beschreitet Komponist Alfredo Catalani in zweierlei Hinsicht neue Wege. Mit der Wahl des damals in Italien ungewöhnlichen Sujets der Legende um die Rheinnixe Loreley hält die romantische Erzählung Ende des 19. Jahrhunderts Einzug in das italienische Opernrepertoire. Ausserdem unternimmt der Komponist den Versuch, neben Verdis Dominanz im Musikbetrieb, Puccinis Verismo und Wagners Lehre vom Gesamtkunstwerk eine eigenständige musikalische Form zu etablieren. Doch erst Anfang des 20. Jahrhunderts gelingt es dem Dirigenten Arturo Toscanini, Catalanis Werke für die grossen Opernhäuser attraktiv zu machen und somit ein breites Opernpublikum zu begeistern. Der amerikanische Regisseur David Alden setzt die sagenumwobene Loreley im Rahmen der Festspiele auf dem Klosterhof in Szene.

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Premiere: Freitag, 23. Juni 2017

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Wettertelefon St.Galler Festspiele: +41 71 242 06 05
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Kranzrede

Tanzstück von Jörg Weinöhl

Kranzrede ist der letzte Teil der Festspieltriolgie in der St.Galler Kathedrale. Nach Jonathan Lunns Schweigerose und Rosenkranz von Cathy Marston beschäftigt sich Jörg Weinöhl choreografisch mit dem Sprechen und Schweigen unter Mitwirkung des Basler Ensembles thélème, das sich auf die Interpretation Alter Musik spezialisiert hat.
Die sogenannte Kranzrede ist zum einen fester Bestandteil der modernen Alltagskultur. In ihr feiert der Zimmermann die Fertigstellung eines Rohbaus im Rahmen eines feierlichen Akts. Zum anderen gilt beispielsweise die Kranzrede des Demosthenes als Meisterwerk antiker Redekunst, womit schon der Titel den Spannungsbogen von der populären zur Hochkultur und von der Gegenwart in die Historie schlägt.

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Premiere: Mittwoch, 28. Juni 2017

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