Programm

La damnation de Faust

Oper von Hector Berlioz

Beim Sonnenaufgang preist Faust die Schönheit des anbrechenden Frühlings und den Frieden der Natur. Als er später in seiner Studierstube von Trübsinn gepackt wird, erscheint Mephisto, der ihm die Erfüllung aller seiner Wünsche verspricht. Faust folgt ihm und findet in Margaretes Liebe das höchste Glück. Um ihr Leben zu retten, verschreibt sich Faust seinem dämonischen Begleiter. Mephisto und Faust fahren zur Hölle, während Margaretes Seele in den Himmel aufgenommen wird.

Berlioz, der faszinierende Beherrscher des grossen Chor- und Orchesterapparats, evoziert in den grossen Volksszenen, im Tanz der Irrlichter, im Pandämonium des Höllenritts sowie im Gesang der Seraphim ein Tongemälde, das die Gattungsgrenzen sprengt und in der Aufführung auf dem Klosterhof seine ganze visionäre Kraft entfaltet. Weitere Informationen hier.


Musikalische Leitung: Sebastièn Rouland | Inszenierung: Carlos Wagner | Bühne: Rifail Ajdarpasic | Choreografie: Ana Garcia | Lichtdesign: Guido Petzold

Premiere: Freitag, 22. Juni 2012
Vorstellungen: Sa, 23. Juni | Di, 26. Juni | Fr, 29. Juni | Sa, 30. Juni | Mi, 4. Juli | Fr, 6. Juli 2012, jeweils 20.30 Uhr

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Wettertelefon St.Galler Festspiele: +41 71 242 06 05 begin_of_the_skype_highlighting            +41 71 242 06 05      end_of_the_skype_highlighting
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Tanz – Zwielicht

Choreografie: Marco Santi | Musik: Jay Schwartz

Das Zwielicht geht aus einer Mischung aus Helligkeit und Dunkelheit hervor. Es repräsentiert die Schnittstelle zweier Seiten, die einander ausschliessen und doch zusammen gehören. Marco Santi nähert sich in seiner Choreografie den Phänomenen des Übergangs, die er mit den Mitteln des Tanzes zu erlebbaren Bewegungsfolgen formt. Die Musik dazu stammt von Jay Schwartz, der mit seiner zeitgenössischen Musiksprache eine Brücke schlägt zwischen der sakralen Architektur der Kathedrale und dem Ausdrucksvermögen der Tänzerinnen und Tänzer. Weitere Informationen hier.

Choreografie: Marco Santi | Musik: Jay Schwartz | Kostüme: Marion Steiner | Tanzkompagnie des Theaters St.Gallen

Premiere: Mittwoch, 27. Juni 2012
Vorstellungen: Do, 28. Juni und Mo, 2. Juli 2012, jeweils 21.00 Uhr

Konzerte

Mythos Faust

Der Mensch zwischen Erkenntnis und Glauben, angefochten durch das Böse - diese Geschichte reicht bis in die spirituellen Anfänge der Menschheitsgeschichte. In Hildegard von Bingens mittelalterlichem Mysterienspiel "Ordo Virtutum" steht die menschliche Seele als Spielball zwischen Tugenden und der Kraft des Bösen, in der romantischen musikalischen Rezeption rückte der dramatische Gehalt des "Mythos Faust" in den Mittelpunkt. Unser "Berlioz-Projekt" stellt Hector Berlioz als Erfinder der französischen mélodie vor, eine Genealogie der Cembalomusik beiderseits des Rheins vollzieht "Pour le Clavecin". Bachs überzeitliche "Chaconne" gerät zum Objekt späterer Bearbeitungen, und Goethe als prominentestem Faustianer huldigt das Festkonzert mit Beethovens "Egmont".

So, 24.06.: Festgottesdienst
So, 24.06.: Mythos Faust
Di, 26.06.: Pour le Clavecin
Do, 28.06.: Berlioz-Projekt
Fr, 29.06.: Chaconne 18/19/20
So, 01.07.: Hildegard von Bingen - Ordo virtutum
Di, 03.07.: Jordi Savall - La Viole du Roi Soleil
Do, 05.07.: Egmont – Festkonzert