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Februar 2018
Freitag
19:30-21:30
Schlafes Bruder
Tanzstück von Beate Vollack nach dem Roman von Robert Schneider
Einführung um 19 Uhr im Foyer

Zum Stück

Ein kleines Dorf im Vorarlberger Altrheintal Anfang des 19. Jahrhunderts: In diesen beengten Verhältnissen spielt sich die Tragödie des begabten Kindes Elias ab, dessen akustisch-musikalische Hochbegabung ihn zum Aussenseiter stempelt. Auch die Zuneigung des Geschwisterpaares Elsbeth und Peter kann ihm nicht aus der Vereinsamung helfen. Komm, o Tod, du Schlafes Bruder, dieser Bach-Choral weist ihm schliesslich den einzigen Ausweg. Robert Schneiders 1992 erschienener Roman wurde nicht zuletzt durch die historistische Verfilmung von Joseph Vilsmaier (1995) weltbekannt, doch ist die Botschaft des Romans zeitlos: Kunst als Impulsgeber eines in realen Verhältnissen zum Scheitern verurteilten Lebens. In St. Gallen bringt Beate Vollack, seit 2014 Leiterin der Tanzkompanie, die Auseinandersetzung von Genie und Gesellschaft als zeitgenössisches Tanzstück zur Uraufführung.
 

«Komm, o Tod, du Schlafes Bruder.»

Besetzung

Presse

Ostschweiz am Sonntag

Mit "Schlafes Bruder" gelingt Beate Vollack am Theater St.Gallen eine tief berührende Annäherung an Robert Schneiders Roman.

St.Galler Tagblatt

Der Abend handelt von Liebe und Not, von Lebensfreude und Trauer, von Freundschaft und Gemeinheit, von Geburt und Tod. Von dem also, was uns zu Menschen macht. Und dazu findet Tanzchefin Beate Vollack in dreissig Tanzszenen aufregend schöne und aufregend neuartige Bilder.

Kronenzeitung

Spätestens an dieser Stelle sei das Ensemble gerühmt, das den ganzen Abend mit Präzision und atemberaubender Körperbeherrschung tanzt.

s'Magazin

Wer den kurzen Weg über die Grenze auf sich nimmt, wird einen emotionsgeladenen Tanzabend erleben, in dem die Musik das bekommt, was sie verdient: eine Hauptrolle.

Vorarlberger Nachrichten

Grossartig umgesetztes Tanzstück zu "Schlafes Bruder" uraufgeführt.

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Das Grosse Haus ist das Herzstück des Theaters St.Gallen. Über 400 Mal hebt sich jährlich der Vorhang in dem Bau von Claude Paillard im Museumsviertel, in dem 741 ZuschauerInnen Platz finden.

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