22
Februar 2018
Donnerstag
19:30-21:30
Scheherazade
Orientalische Fantasien | 7. Tonhallekonzert
Einführung 18.30 Uhr

 

    • Alexander Borodin

      Eine Steppenskizze aus Mittelasien

    • Maurice Ravel

      Shéhérazade

    • Camille Saint-Saëns

      Bacchanale aus Samson et Dalila

    • Nikolai Rimsky-Korsakow

      Scheherazade op. 35

     

    «In der einförmigen Steppe Mittel-Asiens erklingen die bisher fremden Töne eines friedlichen russischen Liedes. Aus der Ferne vernimmt man das Getrappel von Pferden und Kamelen und den eigentümlichen Klang einer morgenländischen Weise. Eine einheimische Karawane nähert sich … Das Lied der Russen und die Weise der Asiaten verbinden sich zu einer gemeinsamen Harmonie, deren Widerhall sich nach und nach in den Lüften der Steppe verliert.» (Alexander Borodin über seine Sinfonische Dichtung Eine Steppenskizze aus Mittelasien)

    Scheherazade und Shéhérazade – die Geschichte von Tausendundeiner Nacht inspirierte sie beide, den Russen Nikolai Rimsky-Korsakow und den Franzosen Maurice Ravel. Rimsky-Korsakow komponierte 1888 seine berühmte Sinfonische Suite über die Geschichte des grausamen Königs, der jede Nacht aus Rache über seine untreue Ehefrau eine Jungfrau tötet. Scheherazade sollte das gleiche Schicksal ereilen wie die Jungfrauen, doch sie kann den König mit 1001 Geschichten – jede Nacht eine – besänftigen, so dass dieser sie begnadigt. Ravel war tief fasziniert von Rimsky-Korsakows schillernder, von einer überbordenden Fantasie zeugenden Scheherazade und schrieb einen Liederzyklus für Mezzo-Sopran und Orchester auf die Gedichte über diesen Stoff von Tristan Klingsor. Als Solistin besingt die aus Kairo stammende Sängerin Gala El Hadidi die orientalische Traumwelt dieser Orchesterlieder Ravels.

    Termine & Tickets

    Partner

    Tonhalle

    Auf dem Brühl, an der bedeutsamen Schnittstelle zwischen Altstadt und Museumsquartier, entstand von 1906 – 1909 die Tonhalle St.Gallen...

    mehr erfahren