6
März 2018
Dienstag
19:00-20:20
Räuberhände
Schauspiel von Michael Müller nach dem Roman von Finn-Ole Heinrich

Zum Stück

Janik und Samuel haben es geschafft: Sie sind nach dem Abitur einfach abgehauen und nach Istanbul gefahren, um dort Samuels Vater zu finden, der Türke ist. Wahrscheinlich, denn Irene, Samuels Mutter, weiss es nicht so genau. Ob es stimmt, wollen sie am Bosporus herausfinden. Die beiden sind beste Freunde, ja fast Brüder, aber sie kommen aus ganz unterschiedlichen Familien. Samuels Mutter ist arbeitslos und schwere Alkoholikerin, Lehrerkind Janik dagegen wurde von seiner Familie "wundgestreichelt". Und weil es bei Samuel zu Hause so unordentlich ist, hat er auch noch ein Zimmer bei Janik.
In Istanbul müssen die beiden Kleinstädter vorsichtig vorgehen und ihre Neugier und ihre Abenteuerlust im Zaum halten. Die Reise wird zu einer Spurensuche und einem Neuanfang - und sie stellt ihre Freundschaft auf eine harte Probe...
Der Debütroman des vielfach ausgezeichneten Hamburger Autors Finn-Ole Heinrich erzählt in kraftvoller, sensibler und poetischer Sprache wie nebenbei von grossen Themen wie Heimat, Identität und Freundschaft. In St.Gallen wird Stefan Behrendt, der in der letzten Spielzeit FlussPferde auf die Bühne gebracht hat, dieses etwas andere Roadmovie inszenieren.

«Bisschen wie auf Klassenfahrt, nur ohne Lehrer...»

Besetzung

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St.Galler Tagblatt

Hier hat das Theater St.Gallen eine Türe aufgemacht zu einem prallen, vielleicht etwas überdeutlichen jungen Theater, das aber direkt an die Gefühlswelt heutiger Jugendlicher andockt. Damit füllt es die Lücke zwischen Kindertheater und anspruchsvollen Erwachsenenstücken. Man erinnert sich deshalb auch sehr gerne an den Jugend-Hamlet im Studio in der letzten Saison. Gerne mehr davon.

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