28
November 2017
Dienstag
19:30-21:50
La bohème
Oper in vier Bildern von Giacomo Puccini
Einführung um 19 Uhr im Studio

Zum Stück

 Die Scènes de la vie de bohème von Henry Murger waren für den Komponisten Giacomo Puccini mehr als nur Inspiration für seine Oper La bohème. Er konnte sich mit den Figuren und dem Lebensgefühl der Bohème bestens identifizieren: ‹In dem Buch war alles, was ich suchte und liebe: die Frische, die Jugend, die Leidenschaft, die Fröhlichkeit, die schweigend vergossenen Tränen, die Liebe mit ihren Freuden und Leiden. Das ist der ideale Stoff für eine Oper.› So wurde Puccinis vierte Oper sein grösster Erfolg.
In der Tradition des Verismo ist die Liebesgeschichte des Schriftstellers Rodolfo und seiner Muse Mimì als realistische Handlung im einfachen Milieu angesiedelt. In einer Koproduktion mit der Scottish Opera in Glasgow erzählen André Barbe und Renaud Doucet sie am Theater St.Gallen als Mimìs Erinnerung vor dem Hintergrund des Paris der 1920er-Jahre.

Koproduktion mit der Scottish Opera Glasgow | Fotos: Iko Freese

 

«Wie eiskalt ist dies Händchen, erlaubt, dass ich es wärme.»

Besetzung

Presse

St.Galler Tagblatt

Überhaupt kostet das Regieteam die spritzigen, humorvollen Szenen des Librettos weidlich aus, nicht nur im Wimmelbild des Weihnachtsmarktes. Dem entspricht, was unter der musikalischen Leitung von Hermes Helfricht aus dem Orchestergraben zu hören ist: frische, zupackende Tempi, klar gezeichnete Details und ein reiches Spektrum an Farben.

Der Landbote

"La Bohème" ist Puccinis grosse Oper über Liebe und Tod und die kleinen Dinge. Im Theater St.Gallen kommt beides zusammen - in einer bildschönen Inszenierung.

Oper aktuell

Dem Theater St.Gallen ist es gelungen, die Rollen dieser jungen, ausgelassenen Künstler mit herausragenden, ihre Charaktere mit immenser Genauigkeit auslotenden Sängerinnen und Sängern zu besetzen. Ein solch intensiv turtelndes und bis über beide Ohren verliebtes Paar, wie es Sophia Brommer (Mimì) und Leonardo Capalbo (Rodolfo) darstellen, habe ich persönlich noch nie in den ersten zwei Bildern einer "Bohème" erlebt.

Kronenzeitung Vorarlberg

Diese Faszination gelingt, weil alle Sängerdarsteller gut aussehend und spielfreudig sind und darüber hinaus stimmlich die wunderbaren Melodien Puccinis zu erfüllen vermögen.

Südkurier

Diese "Bohème" verführt in angenehmen Wellen, klar nachvollziehbar und ein wenig nostalgisch in ein lebendig austariertes Wechselbad zwischen Lebensfreude und Trauer, Traum und Realität, Hoffnung und Abschied. Da wagt es die Regie sogar, einige Arienschlüsse noch aus dem Off ertönen zu lassen, eindringlich hintergründig!

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Das Grosse Haus ist das Herzstück des Theaters St.Gallen. Über 400 Mal hebt sich jährlich der Vorhang in dem Bau von Claude Paillard im Museumsviertel, in dem 741 ZuschauerInnen Platz finden.

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