8
Juni 2018
Zum letzten Mal
Freitag
20:00-23:00
Im Eis
Schauspiel von Andreas Sauter

Zum Stück

Im Kalten Krieg waren Spionage und Überwachung alltäglich, auch in der Schweiz. Das haben die Fichen-Affäre und die Aufdeckung der Geheimorganisation P-26 gezeigt. Als herauskam, dass ungefähr 800 000 Menschen vom Staat überwacht worden waren, führte das zu grosser Verunsicherung und einem Misstrauen dem Staat gegenüber.
Heute hat sich die allgemeine Bedrohungslage verschoben. Mit der Begründung, den Terrorismus zu bekämpfen, werden Gesetze verschärft, nimmt die Überwachung der Telekommunikation und des öffentlichen Raumes zu, werden möglichst viele Daten gespeichert. Doch nicht nur Regierungen haben einen vermehrten Datenbedarf, auch Konzerne interessieren sich für die
Gewohnheiten der Konsumenten. Der gläserne Mensch ist nahezu Realität geworden.
Was die Fichen-Affäre mit unserer Gegenwart verbindet und was amerikanische Bunkerruinen im ewigen Eis Grönlands damit zu tun haben, ist Gegenstand des Stückes, das der Schweizer Autor und Hörspielmacher Andreas Sauter für das Theater St.Gallen schreibt. In der letzten Spielzeit entwickelte Andreas Sauter gemeinsam mit Jonas Knecht das Autorentheaterprojekt Das Schweigen der Schweiz und schrieb dafür ein Kurzdrama.
 

«Die Vergangenheit hat eine Zukunft, mit der wir niemals rechnen.» Javier Marias

Besetzung

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