8
April 2018
Sonntag
17:00-19:00
Idyllen
Mahler Mozart | 8. Tonhallekonzert
Einführung um 16 Uhr

 

    • Wolfgang Amadeus Mozart

      Sinfonie Nr. 4 D-Dur KV 19

    • Wolfgang Amadeus Mozart

      Exsultate, jubilate KV 165

    • Gustav Mahler

      Sinfonie Nr. 4 G-Dur

     

    Die 4. Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart ist das Werk eines gerade einmal acht Jährigen. Doch schon in ihr blitzt der spätere Klassische Meister durch. Vater Mozart hatte recht, als er sagte, «dass mein Bub, Kurz zu sagen, alles in diesem seinen 8jährigen Alter weis, was man von einem Manne von 40. Jahren forderen kann».

    Mit Exultate, jubilate steht Mozarts wohl bekannteste Motette auf dem Programm. Sie entstand 1773 in Mailand – zeitgleich zu Mozarts opera seria Lucio Silla. Und diese Nähe hat ihre Spuren auch in Exultate, jubilate hinterlassen, das Mozart für den Mailänder Kastraten und «primo uomo» am dortigen Opernhaus, Venanzio Rauzzini, komponierte.

    Gustav Mahler ist einer der wichtigsten Sinfoniker des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Wie der übermächtige Vorgänger Ludwig van Beethoven in der 9. Sinfonie, verwandte auch Mahler in einigen seiner Sinfonien den Gesang als neues Ausdrucksmittel. In der 4. Sinfonie spielen die eigenen Liedvertonungen aus der Volksliedsammlung Des Knaben Wunderhorn eine wichtige Rolle. Unter den übrigen Sinfonien Mahlers sticht die Vierte durch das vergleichsweise kleine Orchester und die im Gegenstz zu Mahlers früheren Sinfonien auf klassische Masse geschrumpfte Form heraus. Am Ende stimmen die Engel ein schlichtes Liedchen auf die himmlische Idylle an: «Wir geniessen die himmlischen Freuden, / Drum tun wir das Irdische meiden, / Kein weltlich Getümmel / Hört man nicht im Himmel!»

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    Auf dem Brühl, an der bedeutsamen Schnittstelle zwischen Altstadt und Museumsquartier, entstand von 1906 – 1909 die Tonhalle St.Gallen...

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