3
Mai 2018
Donnerstag
19:30-21:30
Frankreich
Contes de Fées | 9. Tonhallekonzert
Im Anschluss an das Konzert Hörwege!

 

    • Jacques Offenbach

      Ouvertüre Les fées du Rhin

    • Maurice Ravel

      Suite aus Ma Mère l’Oye

    • Léo Delibes

      Suite aus Coppélia

    • Jacques Ibert

      Konzert für Flöte und Orchester (1934)

     

    Einführung 18.30 Uhr

    Eine mechanische Puppe, die wie ein lebendiges Wesen agiert, stellte E.T.A. Hoffmann in den Mittelpunkt seines Schauerromans Der Sandmann, von dem sich Léo Delibes für sein Ballett Coppelia oder Das Mädchen mit den Glasaugen inspirieren liess. Kein minder romantisches Sujet sind die Rheinnixen, denen Jacques Offenbach seine grosse romantische Oper von 1864 gewidmet hat. Das wogende Hauptthema der Ouvertüre verarbeitete er später in der berühmten Barcarole aus Les contes d'Hoffmann. Eine wunderbare musikalische Verarbeitung der Poesie kindlicher Märchenwelten gelang Maurice Ravel mit seinem Orchesterzyklus Ma mère l’Oye (Mutter Gans). Pate standen ihm die damals ungemein populären französischen Märchen aus dem 18. Jahrhundert: Dornröschen, der Kleine Däumling, die Kaiserin der Pagoden oder die Schöne und das Tier – ihre Geschichte erzählt Ravel mittels einer bizarr-fantastischen, schillernden Musiksprache. Unser Solo-Flötist Gianluca Campo wird im Konzert des französischen Komponisten Jacques Ibert zu erleben sein: einem überschwänglichen Feuerwerk aus Lebenslust und Virtuosität!

    Hörwege! Nach dem Konzert spielt Gianluca Campo noch ein ca. 20-minütiges Late Night Special mit Musik aus seiner Heimat Italien.

    Partner

    • Freundeskreis Sinfonieorchester St.Gallen

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