26
September 2017
Dienstag
19:30 Uhr
Die Räuber
Schauspiel von Friedrich Schiller

Inhalt

Friedrich Schillers erstes veröffentlichtes Drama, das 1782 bei der Uraufführung in Mannheim für begeisterte Jubelstürme sorgte, machte Schiller schlagartig berühmt und zu einem der bedeutendsten Vertreter des Sturm und Drang. Es handelt von zwei Brüdern, wie sie ungleicher nicht sein könnten: Karl, bevorzugt vom Vater, ist wild und charmant. Er geniesst ungeniert sein zügelloses Studentenleben in Leipzig, säuft, lebt, liebt und verprasst hemmungslos Geld, bis die Vernunft ihn dazu treibt, sich in einem Brief aufrichtig beim Vater zu entschuldigen. Der Jüngere, Franz, fühlt sich vom Leben benachteiligt und ist von Neid zerfressen. Er unterschlägt Karls Brief, versorgt den Vater mit erlogenen Informationen und sorgt so dafür, dass der verhasste Bruder verstossen und enterbt wird. In seiner Verzweiflung lässt sich Karl von seinen zweifelhaften Gefährten dazu überreden, Anführer einer Räuberbande zu werden. Es beginnt eine nicht enden wollende Kette tragischer Ereignisse, aus denen es kein Entrinnen mehr gibt.
Bis heute hat Schillers Drama, das von Menschen erzählt, die mit der Welt nicht zurechtkommen und sich eine neue schaffen wollen, nicht an Kraft und Lebendigkeit verloren. Schauspieldirektor Jonas Knecht inszeniert Die Räuber und wendet sich, mit ganz eigenem Blick, einem der schönsten Stücke deutscher Literatur zu.
 

«Was soll der fürchten, der den Tod nicht fürchtet.»

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