30
September 2017
Samstag
14 Uhr
Der Kleine und das Biest
Kinderstück nach dem Bilderbuch von Marcus Sauermann und Uwe Heidschötter

Inhalt

Professor Kleinbiest ist Experte für Verbiesterungen aller Art. Doch was, wenn Mama sich plötzlich in ein trauriges und stilles Biest verwandelt? Auch da weiss der Professor Rat. Er erzählt uns die Geschichte vom Kleinen, dessen Mama nach der Trennung von Papa nur noch herumsitzt und weint und echt schlechte Laune hat. Um alles muss sich der Kleine da selbst kümmern! Manchmal kann es aber auch unerwartet nett sein mit so einem Biest. Man kann Fernsehen schauen so viel man will, oder sich nachts an sein weiches Fell kuscheln. Und schliesslich verwandelt sich auch das traurigste Biest mit viel Geduld irgendwann wieder in eine Mutter.
Mit seinem Bilderbuch Der Kleine und das Biest ist es Marcus Sauermann gelungen, ein schwieriges Thema besprechbar zu machen. Frauke Jacobi, Leiterin des FigurenTheaters, inszeniert den berührenden Stoff als Schauspiel mit Figuren und animierten Bildern für Kinder ab 4 Jahren.

«Wie lange dauert eigentlich so eine Verbiesterung?»

Besetzung

Presse

St. Galler Tagblatt

Eine Monsterpuppe ohne Seele – so erlebt ein Kind seine depressive Mutter. Frauke Jacobi inszeniert das schwere Thema leichtfüssig und mit viel Humor. [...] Der Kleine und das Biest», das im Figurentheater Premiere hatte, nimmt sich dem Thema Depression an. Ein schöner Einfall der Regie, dies mit einer Puppe zu inszenieren. Weil die Mutter keinen eigenen Antrieb mehr hat, muss Marcus Schäfer die Puppe selbst bewegen: Er muss ihr beim Aufstehen helfen, die Zähne putzen, den Kaffee einflössen, sie zum Bus bringen. Wenn Mütter plötzlich depressiv werden, müssen die Kinder zu früh Verantwortung übernehmen. Die Inszenierung zeigt dies aus der Kinderperspektive und nimmt sich dem schweren Thema mit viel Humor an.

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