Beate Vollack

studierte an der Staatlichen Ballettschule in Berlin und leitet seit der Spielzeit 2014/15 die Tanzkompanie am Theater St.Gallen. Als Tänzerin interpretierte sie sowohl die grossen Rollen im klassischen Ballettrepertoire als auch moderne Tanzstücke. Nach ihrem Studium wurde sie an die Komische Oper Berlin verpflichtet, von 1996 bis 2005 war sie am Bayerischen Staatsballett engagiert. Für ihre Interpretation der Titelrolle in Mats Eks Giselle wurde Beate Vollack von der deutschen Fachpresse zur «Tänzerin des Jahres» gewählt. 2009 hatte ihr erster Ballettabend Don Quichotte an der Opera Wroclawska Premiere. Ihre choreografischen Arbeiten sind an zahlreichen internationalen Opernhäusern wie der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper, der Oper Stuttgart, dem Royal Opera House CoventGarden in London und am Zürcher Opernhaus sowie bei internationalen Festivals wie den Salzburger und den Bregenzer Festspielen zu sehen. Sie arbeitet mit Regisseuren wie David Pountney, Christof Loy, Richard Jones, David Alden, Doris Dörrie, Moshe Leiser, Patrice Caurier und Calixto Bieito zusammen.Immer wieder tritt sie auch als Tänzerin in eigenen Choreografien auf, beispielsweise in Bernd Alois Zimmermanns Die Soldaten am Opernhaus Zürich und in Amilcare Ponchiellis La Gioconda am Theater St.Gallen. Hier choreografierte sie zuletzt die Symphonie dramatique Roméo et Juliette von Hector Berlioz, die Uraufführungen ihrer Tanzstücke X=Hase, Nüwürüsütät und Peer Gynt sowie die Azione teatrale per musica Orfeo ed Euridice von Christoph Willibald Gluck.