Zenta Haerter

Choreografie

Geboren in Zürich, begann Zenta Haerter mit 15 Jahren in New York ihre Tanzausbildung an der dortigen Juilliard School, an der sie unter anderem mit Martha Graham und Betty Jones arbeitete. Zurück in Europa tanzte sie in Produktionen von Choreografen wie Ismael Ivo, Birgit Trommler und Paula Lansley. Seit 1998 wirkte sie regelmässig als Darstellerin in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg in Zürich mit. Zeitgleich begann sie als Choreografin mit Regisseuren wie Schorsch Kamerun, David Bösch und Igor Bauersima zu arbeiten. Seit 2006 choreographiert sie für Opernproduktionen, so für  Christoph Willibald Glucks Orpheus und Eurydike in der Regie von Andreas Kriegenburg und Richard Wagners Tannhäuser (Theater Magdeburg). Sie arbeitete an der Bayerischen Staatsoper als Choreographin bei Alban Bergs Wozzeck, Leoš Janáčeks Jenůfa, Bernd Alois Zimmermanns Die Soldaten und Richard Wagners Der Ring des Nibelungen. An der Semperoper Dresden zeichnete sie für die Choreografie von Händels Orlando verantwortlich. Zudem arbeitete sie an der Deutschen Oper und an der Komischen Oper Berlin, am Staatstheater Meiningen, am Theater Konstanz, am Schauspielhaus Zürich und am New National Theatre  Tokyo. Bei der Koproduktion der Kasseler Musiktage und des Staatstheaters Kassel Los Elementos führte sie selbst Regie.  Geschichten aus dem Wiener Wald ist ihre vierte Arbeit mit Barbara-David Brüesch.